Druckschrift 
3 (1799)
Entstehung
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die langsamsten gewesen, Verbesserungen aufzunehmen,und haben f.ch jeder Veränderung in der einmahl ein-geführten Methode des Unterrichts am hartnäckigstenwidersetzt. Weit leichter haben diese V-rbesserungen aufärmern Universitäten Eingang gefunden, wo die Lehrer,weil ihre Einnahme von dem Rufe ihrer Brauchbarkeitabhängiger war, gmöthiget waren, sich mehr nach demGeiste der Zeit zu bequemem

Aber obgleich die öffentlichen Schulen und Univer-sitäten Europens ursprünglich nur für die Erziehung eineseinzigen Scan» es, der Geistlichkeit sorgten; undob gleich auf denselben nicht einmahl diejenigen Wissen-schaften sehr gut gelehrt wurden, welche man als noth-wendig für diesen Stand ansieht: so haben sie doch nachund nach die Erziehung auch all^r andern Stände, nndbesonders der vornesmern und reichern Jugend au sichgezogen. Man kannte, wie es scheint, keine bessereArt, den langen Zwickhenraum zwischen der Kindheit unddemjenigen Acker, wo der Mensch in die Geschäfte desbürgerlichen Lebens eintritt, und eines derselben, dasin Zukunft seinen Beruf ausmachen soll, ernstlich zrcbetreiben anfangt, mit einigem Nutzen auszufüllen.Indeß scheint der größte Theil dessen, was auf Schulenund Universitäten gelehrt wird, keine sehr schickliche Vvt>Lcreitung zu diesen Geschäften zu siyn.

In England wird es immer mehr und mehr ge-wöhnlich, junge Leute, so wie sie aus den Schulen kommen,sogleich auf Reisen zu schicken, und sie nicht erst eineUniversität besuchen zu lassen. Man behauptet, daßunsere Jugend durch die Reisen sehr gebildet wird. Undfreylich ein junger Mensch, der im siebzehnten oder acht-Smith Unters, z. Th. K Zehn»