Druckschrift 
3 (1799)
Entstehung
Seite
141
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nunfk, durch Schlüsse oder durch Vermuthungen, inAbsicht ihrer herausbringen konnte, machte nur zweyKapitel , Zwar unstreitig sehr wichtige Kapitel,-derjenigen Wissenschaft aus, welche es sich vorsetzte,den Ursprung und die Gesetze des Universums zu erklä-ren. Auf den europäischen Universitäten hingegen, wodie Philosophie nur als Dienerin der Theologie gelehrtwurde, war natürlich, bey diesen beyden Hauptstü-cken länger, als bey irgend einem andern der ganzen.Naturwissenschaft, zu verweilen. Man dehnte sie al-so nach und nach so sehr aus, und theilte sie in so vieleuntergeordnete Artikel, bis endlich die Lehre von denGeistern, von denen man so wenig wissen kann, eineneben so großen Raum in dem philosophischen Systemeinnahm, als die Lehre von den Körpern, von welchenman so viel weiß. Man sing an, beyde Lehren alszwey verschiedene Wissenschaften zu betrachten. Das,was man Metaphysik oder Geisterlehre nannte, wur-de der Physik oder der NatM'lehre entgegengesetzt, unk»nicht nur als die erhabenere, sondern auch in Rücksichtauf den Stand der Geistlichen, für welchen eigentlichalle gelehrte Erziehung bestimmt war, als die nützli-chere umer beyden Wissenschaften betrachtet. Derje-nige Gegenstand, der durch Beobachtung und ange-stellte Versuche erkannt werden kann, und in Absichtdessen es bey sorgfältiger Bearbeitung möglich ist, nütz-liche Entdeckungen zu machen, wurde fast gänzlich ver-nachlässigt. Und einer, an welchem, nach der Auf-findung einiger trivialen Wahrheiten, die jedem Men-schen in die Augen fallen, die angestrengteste Aufmerk-samkeit nichts als Ungewißheit und Dunkelheit entdeckt,und also nichts als Spitzfindigkeiten und Sophistcreyen

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