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Kapitalien öe-jjritcen, die bald vom Landeshervn selbst,bald von Priogt-Wohlthätern ausdrücklich diesem End-zwecke gewidmet, und der Verwaltung eigens dazu er-wählter Vorsteher anvertrauet worden sind.
Hat diese Aussteuer öffentlicher Lehranstalten, durchimmerwährende ihnen gewidmete Einkünfte beygetragen,hen Endzweck derselben besser zu erreichen? Haben die-se den Fleiß der Lehrer ermuntert, und ihre Geschick-Uchkcit erhöhet? Haben sie den Unterricht auf nützliche-re Gegenstände, — nützlichere, meyne ich, sowohlfür den Lernenden selbst, als für die Gesellschaft, derenGlied er künftig seyn wird, geleitet, als er sich selbstüberlasten, würde aufgesucht haben? Es würde ebennicht schwer fallen, auf jede dieser Fragen wenigstenseine wahrscheinliche Antwort zu geben.
In jedem Beruft ist die Anstrengung, mit wel-cher der größte Theil derer, die sich ihm widmen, sei-ne Arbeit verrichtet, immer im Verhältnisse der Noth-wendigkeit, worin er sich befindet, sich anzustrengen.Und diese Nothwendigkeit ist am größten, wenn derGewinn, welchen ein Mensch von seiner Arbeit zieht,die einzige Quelle ist, von her er eine Verbesserungseiner Vermögensumstände erwartet, selbst die einzige,aus welcher er seinen täglichen Unterhalt schöpft, Umjenes gehoffke Vermögen zu erwerben, oder um sich die-ses Unterhaltes zu versichern, muß er alsdann des Jahrseine gewisse bestimmte Quantität Arbeit von einem be-stimmten Werthe liefern; und da, wo die Mitbewer-hung frey und allgemein ist, wird jeder durch den Wett-eifer seiner Nebenbuhler, ihn aus seiner Beschäftigungzu verdrängen, genöthigt, seine Arbeit so gut und voll-
kom-