die höchstes an die Actien-Inhaber zu zahlende Divi-dende. So große Einkünfte konnten gewiß eine jähr-liche Vermehrung von 628,222 Pfund St. in ihrenZahlungen decken; und doch noch dabey einen Ueberschußzu Errichtung eines Schulden-Tilgungsfonds hergeben,der die Gesellschaft sehr bald würde schuldenfrei) gemachthaben. Indeß waren im Jahr 177z, ihre Schulden,anstatt abgenommen zu haben, vermehret worden: erst-lich durch einen Rückstand in der Zahlung der 422,202Pfund St. an die Schatzkammer, zweytens durch einenandern von unbezahlt gebliebenen Zöllen, drittens durchein großes bey der Bank aufgenommenes Darlehn, undviertens, durch Wechselbriefe, vom Belaufe von1,222,222 Pfund Sk., die man von Ostindien aus aussie gezogen, und die sie, ohne alle Vorsicht, aecepcirthatte. Die Verlegenheit, in die sie durch diese sichhausenden Anforderungen an sie geriekh, nöthigte sienicht nur ihre Dividende auf einmahl auf sechs von Hun-dert herabzusetzen, sondern auch den Beystand der Re-gierung anzuflehen, und sie. sowohl um die Erlassungder fernern jährlichen Zahlung der 422,222 Pfund St.als um ein Darlehn von 1,422,222 Pfund zu bitten,damit sie sich von dem unmittelbar ihr drohenden Ban-kerott retten könne. Der große Zuwachs ihrer Reich-thümer hatte, wie es scheint, nur dazu gedient, ihrenBedienten zu Verschwendungen einen Vorwand, undfür Veruntreuungen eine Beschönigung zu geben: beydeaber waren in einem weit großem Verhältnisse gestiegen,als ihre Reichthümer. Die Aufführung dieser ihrer Ve-dienten in Ostindien, und der Zustand ihrer Angelegen-heiten, in Europa sowohl als in Ostindien, wurde derGegenstand einer Parlamentarischen Untersuchung. In
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