Druckschrift 
3 (1799)
Entstehung
Seite
101
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IOI

tigm, noch des einheimischen Absatzes ihrer Waaren-war. Zu Carthagena, Pdrkobello und Vera Cruz/fand sie als Mitbewerber alle spanischen Kaufleute, dievon Cadix aus eben die europäischen Waaren hinbrach-rm, mit welchen sie ihr Schiff beladen hatte; und inEngland concurrirten wieder mit ihr alle die englischenKaufleute, welche von Cadix aus alle die spanisch-ame-rikanischen Waaren einbrachten, welche die Rückfrachtihres jährlichen Schiffes ausmachten. Zwar warenvielleicht die Waaren dieser spanischen und englischenKaufleute Auflagen unterworfen, von welchen die Süd-see-Gesellschaft frey war. Aber der Verlust, den ihrdie Nachlässigkeit, Verschwendung und Untreue ihrerHgenen Bedienten Zuzog, war ohne Zweifel eine weitdrückendere Abgabe für sie, als jene Auflagen hätten seynkönnen. Ueberhaupt scheint aller Erfahrung ent-gegen , daß eine auf Ackien errichtete und octroyirte Han-Delögesi lischest irgend einen Zweig des auswärtigen Han-dels mit Glück betreiben könne, wenn es Privakkaufleu-<e erlaubt ist, in eine völlig freye und ungehinderteConcurrenzmit ihr zu tretem

Die alte englische ostindische Handelsgesellschaftwurde durch ein Patent der Königinn Elisabeth, imJahr 1600, errichtet. In den ersten zwölf Handelsrei-sen, welche sie unternahm, scheint sie, als eine regu-lirte Gesellschaft, mit getrennten Fonds, obgleich ingemeinschaftlichen Schiffen gehandelt zu haben. ImJahr 1612 vereinigten die Mitglieder ihre Fonds. IhrPatent gab ihr ausschließende Rechte; und obgleich das-selbe nicht durch eine Parlamentsacks bestätiget wordenwar: so wurde doch das dadurch ertheilte Privilegium

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