jedem Befehlshaber einer Provinz mitgegeben werden,stehen diese Gegenstände unter den ihm empfohlenenoben an; und das Urtheil, welches der Hof über dessenAmtsführung-fällt, richtet sich großenkheils nach derAufmerksamkeit, die er auf sie gewandt bar. DieserZweig der öffentlichen Polizep soll daher in allen diesenLandern, vornehmlich aber in China, sehr wshl^be-sorgt seyn; in welchem lehtern lande , wie man sagt,Heerstraßen und Kanäle, alles, was man von der Artin Europa sehen kann, weit übertreffen. Indessenkommen uns alle die Nachrichten, die wir über dieseMonumente haben, größtentheils nur von schwachenund alles anstaunenden Reisenden, oder gar von dum-men oder absichtlich lügenden Missionarien zu. Wennein Bm'.M' uns die Heerstraßen und Kanäle Hinbo-stans beschreibt: so sinkt unser Begriff von ihnen weitunter die Vorstellung herab, die wir, nach andern Rer-sebeschreibuugen, von ihnen hatten. Es mag auch.dort vielleicht wie in Frankreich zugehen, daß die gro-ßen Heerstraßen, durch welche Hauptstädte zusammen-hängen, — die, von welchen am Hofe und in derResidenz viel geredet wird — prächtig erbauet, alleandere aber vernachlässiget werden. Dazu kömmt,daß iu China, in Hrndoftan, und in verschiedenen an-dern asiatischen Staaten, die Einkünfte des Landesherrnfast alle aus einer Abgabe von Ländereyen, oder auseiner Art von Landrente herkommen, die mit der Grö-ße des jährlichen Erzeugnisses nothwendig steigen undfallen. Das wichtigste Interesse des Landesherrn al-so,— fein Einkommen,—> ist in diesen Ländern mitdem Anbaue des Landes, mit der Größe von dessen Er-trage, und mit dem Werthe seiner Erzeugnisse aufs
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