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weder in Friedens - noch in Knegesgeitcn h?n mindestenAufwand verursachte, muß, so wie sich der Anstand derDinge vervollkommnet, Zuerst nur während des Krie-ges, zuletzt aber auch mitten im Frieden vsn ihm unter-halten werden.
Die durch die Erfindung des FeuergewehrS vorge-gangene große Veränderung in der Kriegskunst, hat die-sen Aufwand noch verg; ößerr. Es kostet weit mehr, alsehedem, sowohl den Seltenen so zu üben lind zu disci-pliniren, wie e6 diele neue Art Krieg zu führe!» fordert,als ihn, bey wirklichen, Kriege, auszurüsten. Gewehrund Ammunirion sind sehr theure Artikel. Eine Flinteist eine weit theurere Maschine, als ein Wurfspieß, oderals Bogen und Pstile; eine Kanone oder ein Mörser istkostbarer, als ein Mauerbrecher oder Katapult. DasPulver, das bey den Musterungen unser Truppen ver-schoben wird, ist umviderbringsich verloren, und machteinen beträchtlichen Aufwand. Die Wnrfspj»ße undPfeile, welche bey den alten Musterungen verschossenwurden, konnten wieder aufgelesen werden, und warenüberdieß an sich von geringem Werrhe. Die Kanonenund Mörser sind nicht nur weit theurere, sondern auchweit schwerere Maschinen, als die Katapulten undMauerbrecher der alten Zeit; und ihre Verfertigung so-wohl, als ihr Fortbringen von einem Arie zum andernerfordert weit mehr Ausgaben. Da die Artillerie derNeuern vor dcrArtillerie der Alten einen so großen Vor-zug hat: so hat auch die Befestigung der Städte zumehrerer Vollkommenheit gebracht werden müssen; undsie ist natürlicher Weise um so viel theurer geworden, jeschwerer und künstlicher sie geworden ist. So viel ver-
schie-