Druckschrift 
3 (1799)
Entstehung
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Die gewöhnliche Lebensart, und die gewöhnlichenHebungen eines Tartan, oder 2trabcrs sind für ihn einehinlängliche Vorbereitung zum Kriege» Kufen, Rin-gen, mit Kolben gegen einender fechten, mit Wurf-spießen nach einem Ziele werfen , oder mit Bogen schie-ßen : das sind die gewöhnlichen Zeitvertreibe der Men-schen, die immer in freyer Lust leben ; und alle dieseZeitvertreibe sind Nachahmn,,äsn von dem, was imKriege geschieht. Wenn ein Tartar oder Araber in denKrieg zieht : so ernährt er sich von seinen, Viehe, daser mir sich nimmt, auf eben die Weift, wie im Fri'e--den. Er verursacht seinen, Fürsten, oder dem Haupteseiner Horde, (denn alle diese Nationen haben ihre Für-sten, oder Oberhäupter,) nicht den geringsten Auswand,um zum Kriege ausgerüstet und vorbereitet zu werden;und wenn er im Felde steht, so ist die Hoffnung derBeure der einzige Sold, den er verlangt und erwartet.

Euig Armee von Jägern kann selten starker seynals zwey oder drey hundert Mann. Die Ungewißheitdes Unterhalts, den die Jagd verschafft, erlaubt selteneiner größerer Anzahl, lange Zeit beysammen zu bleiben.Eine Armee hingegen, die aus Hirten besieht, kannsich zuweilen auf zwey, bis drey tausend Mann belaufen»So lange sie nichts in ihren Wanderungen aufhält; solange sie von der einen Gegend, wo sie die Fütterungaufgezehrt haben, nach einer andern ziehen können, wonoch Futter für ihr Vieh vorhanden ist: so lange hatdie Anzahl derer, die diese Märsche gemeinschaftlichniachen, keine bestimmten Grenzen. Eine Jägerna-tion kann den gesitteten Völkern in ihrer Nachbarschaftnie fürchterlich seyn r ein Hirtenvolk aber kann es. Nichts

ist