Druckschrift 
2 (1831)
Entstehung
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Entfernungen von 6 schneller zunimmt; eine genauere Untersuchungzeigt, das diese Anziehung das Doppelte wird bei dem halb so gro-ßen Kugcldurchmefser, das Dreifache bei dem ein Drittel so großenDurchmesser und so ferner; aber dieser Durchmesser selbst ist derWeite der Röhre proportional, und cs ist daher die Anziehung derWassertheilchen auf einander doppelt so groß bei der halb so weitenRöhre, dreimal so groß bei der ein Drittel so weiten Röhre undso ferner. Diese der Kugelschichte entsprechende Anziehung findetin 6 in der Are der Röhre statt, sie findet dagegen offenbar nichtstatt in I?, in der freien horizontalen Oberfläche des Flüssigen; inO vermindert sie den Hinabwarts gehenden Druck der Säule 6 K,die daher der ebenso tief hinab, bis zu einerlei Horizontallinie IK,reichende Säule kl nur dann das Gleichgewicht halten .kann, wennjene höher ist. Wir dürfen also behaupten, daß die Säule 6 o,die oberhalb der Oberfläche des umgebenden Flüssigen liegt, durchdiese gegenseitige Anziehung der Wassertheilchen auf einander ge-tragen werde, daß die Einwirkung einer concavcn Oberfläche einenZug nach außen hcrvorbringe, welcher allein dieser Form der Ober-fläche zuzuschreiben ist. Daß diese hebende Kraft in 6, oder allge-mein diese nach außen ziehende Kraft einer concaven Oberfläche,dem Halbmesser der Krümmung der Oberfläche umgekehrt propor-tional ist, erhellt aus dem Vorigen.

Wenn dagegen eine convexe Oberfläche statt findet, wie csbeim Quecksilber meistens der Fall ist, so läßt sich die Betrachtungauf eine ähnliche Weise führen. Ist II 6 6 (k-F. 6.) diese Ober-fläche, ul» die sie berührende Horizontallinie, so würden die dichtan 6 liegenden Theilchen der horizontalen Oberfläche eine anziehendeKraft hinaufwärts ausüben, welche nicht statt findet, wenn dieoberhalb der Kugelfläche ihren Platz habenden Theilchen weggenom-mcn sind; cs findet daher an der convexen Oberfläche ein vermin»dertec Zug hinaufwärts statt, und folglich kann das Gleichgewichtzwischen der Säule 611 in der Röhre und der Säule kk außer derRöhre nur dann bestehen, wenn jene Säule eine geringere Höhehat. Man kann diese Betr etung auch so ausdrückcn: So geringeauch die Abstände sein mögen, von welchen her noch eine Einwir-kung auf6 statt findet, so sind es doch in der convexen Kugel-Oberfläche niedriger liegende Theilchen, die auf 6 wirken, und also