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nicht wissen, ob nicht die Oberfläche des Saturns schneeweiß, diedes Mondes grau ist, versteht sich von selbst.
Ich schließe diese Bemerkungen, zu denen schon die Betrach-tung des gradlinige fortgchenden Lichtes Veranlassung gab, um zuden noch mannigfaltigeren Erscheinungen des zurückgeworfenenLichtes überzugehen.
Fünfte Vorlesung.
Iurückwerfung des zerstreuten Lichtes an den Ober-flächen der Körper.
Die Erscheinungen, welche das Licht uns darbietct, m. h. H-,sind uns allen in so großer Mannigfaltigkeit bekannt, daß es wohleben nicht als eine Verletzung der wissenschaftlichen Anordnung desVortrages erscheinen wird, wenn ich zuweilen Erscheinungen? er-wähne, deren Entstehung noch nicht genau erklärt ist. IN Hin-sicht hierauf habe ich kein Bedenken getragen, von der Beobachtungeiner gleichen oder ungleichen Erleuchtung zu reden, ohne Sieschon darauf aufmerksam zu machen, daß wir diese Erleuchtungvermittelst des von den Körpern zu unscrm Auge zurückgeworfencnLichtes wahrnchmcn; auf ähnliche Weise werde ich die Umstände,wodurch unser Sehen möglich wird, erst viel später erklären können,obgleich ich vom Sehen schon hier, als von etwas Bekanntem, redenmuß. Aber nachdem wir die Erscheinungen, welche der gradlinigte-Fortgang der Lichtstrahlen uns darbietct, umständlich betrachtethaben, ist es Zeit genauer zu fragen, wie denn die an sich dun-keln Körper uns durch die empfangene Erleuchtung sichtbar werden?Wir sind gewohnt, dies so anzuschcn, als ob nun auch von ihnenLichtstrahlen ausgchcn; sie werfen das empfangene Licht zurück,auch sie senden nun Licht aus, aber thun dieses nur vermöge dervon andern Körpern empfangenen Erleuchtung, und nach demMaaße dieser Erleuchtung, jedoch so, daß sie lange nicht so vielLicht zurückwerfen, als sie empfingen, und daß sie nach Verschie-denheit ihrer Beschaffenheit einen gcringern oder größern Theil des