Druckschrift 
2 (1831)
Entstehung
Seite
54
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ähnliche Betrachtungen, kann ich hier nur obenhin andeutcn, dader Umfang dessen, was hiehcr gehört, viel größer ist, als daß eshier, wo nur einige Hauptbetrachtungcn erörtert werden sollten,vollständig dargcstcllt werden könnte.

Auf diese Angabe der Atomcnzahl gründet sich eine kurze Be-zeichnung der Zusammensetzung der Körper, indem die Anfangs-buchstaben des Namens eines Stoffes mit einer Zahl, welche dieAnzahl der Atome angiebt, versehen ist. Da das Oxpgen vorzüg-lich oft vockömmt, so wird dies durch beigesetzte Puncte angegeben,z. B. 8 bedeutet, daß i Atom Schwefel (8ulplmr) mit 3 AtomenSauerstoff verbunden ist, also bedeutet 8 Schwefelsäure; ebensoLu (lüuprum) 1 Atom Kupfer mit 1 Atom Oxygcn, und daher8.6» schwefelsaurcs Kupfer-Oxyd oder Kupfervitriol, wennman das Crystallisationswaffer nicht berücksichtigt *). Wären hier2 Atome Schwefelsäure in der Verbindung, so schriebe man 8-.

Ich breche diese Darstellung einiger Haupt - Ansichten ausder Chemie ab, um jetzt zu der Lehre vom Lichte übcrzugehen.Ucber die Theorie des Vcrbrennens und über die electro - chemischeTheorie wird an den Stellen, wo cs mehr hin gehört, noch etwasAusführlicheres Vorkommen.

Vierte Vorlesung.

Unter den Erscheinungen, m. h. H., welche wir aus impon-derablen Materien ableiten, gehören die Erscheinungen des Lichteszu den mannigfaltigsten und wundervollsten. Eine große Anzahldieser Erscheinungen ist uns allen bekannt; wir sind geneigt, siedem von der Sonne oder andern leuchtenden Körpern ausgehendenLichte zuzuschreiben, und es so anzusehen, als ob Körperchen, diewir uns als Lichtmaterie denken, von jenen Körpern ausgesendetwerden, vom Spiegel zurückgeworfen werden, im Brennpunkte

*) Ich bin hier Gmelin gefolgt, einige andre Angabe» habenLu . , weil sie beim Kupfer Doppel - Atome rechnen.