Trigonometrie.
Die Elemente c und tl werden durch diese Formeln wiederumohne Zweideutigkeit bestimmt. Die Seite d und der Winkel Lsind von einerlei Art.
Vierter Fall.
71. Aus einem Schenkel des rechten Winkels k,und dem ihm gegenüberliegenden Winkel L, findetman die drei andern Elemente a, c und ll mittelsder Formeln
sin 1> . tllnx b cot L . cos L
sinn—sin c — — : sin i -
sin L r cos d
In diesem Falle werden die drei unbekannten Elemente durchSinus bestimmt; also hat die Aufgabe zwei Auflösungen. Inder That ist es klar, daß die Dreiecke und (Fig. 11.)beide in ^ rechtwinklig sind, und beide die Seite — d undden nämlichen gegenüberliegenden Winkel L — L" haben. Diedoppelten Werthc müssen sich aber so combinircn, daß c und llvon einerlei Art sind. Dann bestimmen die Zeichen von c undb das Zeichen von a, gemäß der Formel cos l> cos c-^r cosa;den Werth von a aber findet man unmittelbar aus der Glei-sin i>
chuna sin a — r -7-—.
^ sin L
Fünfter Fall.
72. Aus einem Schenkel des rechten Winkels k>und dem anliegenden Winkel findet man die dreiandern Stücke a, c, L mittels der Formeln
cot d cos O sin I> tsng e cos b s!u o
cot a — ; tang e — ; cos L — .
r r ' r
In diesem Falle sind wieder die Zeichen der gesuchten Stückeunzweifelhaft.
Sechster Fall.
73. Aus den schiefen Winkeln L und (i findetman die drei Seiten a, Ii, c mittels der Formeln
cot L cot L xgz zz xos 0
cos a — ; cos I, — ——; cos c .
c sin (ü sin L
Auch in diesem Falle sind die Zeichen unzweifelhaft.