I. Buch. Principien. Satz 1.
von ^ in die Größe v -st E — I). Sollte A -st v mit ^ — v-st E multiplicirt werden, so müßte man schreiben: -st L) X(A — II -st E). Alles was in Klammern eingeschlossen ist, wirdals eine einzige Größe betrachtet.
Eine Zahl vor eine Linie oder Größe gesetzt, dient zum Mul-tiplicator dieser Linie oder Grüße; So schreibt man 3 All, umauszudrücken, daß die Linie AN dreimal genommen werden soll;um die Halste des Winkels A anzuzeigen, schreibt man ^ A.
Das Quadrat der Linie All wird durch All^ bezeichnet; derCnbus derselben durch AUA An seinem Orte wird erklärt wer-den, was Quadrat und Cnbus einer Linie bedeuten.
Das Zeichen / zeigt eine auszuziehende Wurzel an. So ist/2 die Quadratwurzel aus 2; /(Axk) ist die Wurzel ansdem Product AXll, oder die mittlere Proportionale zwischenA und L.
Grundsätze.
1. Zwei Größen, die einer dritten gleich sind, sind einander gleich.
2. Das Ganze ist größer, als sein Theil.
3. Das Ganze ist der Summe der Theile gleich, in welche es
gcthcilt worden.
4. Von einem Pnncte zum andern kann nur eine gerade Linie
gezogen werden.
Z. Zwei Größen, Linien, Flachen, oder Körper, sind gleich, wen»sie, eine auf die andere gelegt, in ihrer ganzen Ausdehnungzusammenfallen.
Erster Satz. Lehrsatz.
Alle rechte Winkel sind einander gleich.
Fig. 16. Die gerade Linie CO sei auf All senkrecht undEll auf IQ?; so wird behauptet, daß die Winkel AEV und Ell IIeinander gleich sind.
Man mache die 4 Abstände EA, EU, EE und EI? einandergleich, so ist der Abstand AK dem Abstände EI? gleich, und die