I. Buch. Principien u. Erklärungen.
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XVII. Bei den Vierecken unterscheidet man: Fig. 11. dasQuadrat, dessen Seiten gleich, und dessen Winkel rechte sind(siehe den Msten Satz im Isten Buch).
Fig. 12. Das Rechteck, dessen Winkel rechte sind, ohnedaß alle ^) Seiten gleich waren (siehe eben den Satz).
Fig. 13. Das Parallelogramm oder den Rhombus,dessen gegenüberliegende Seiten parallel sind.
Fig. 14. Die Raute (losaugs), deren Seiten gleich sind,ohne daß die Winkel rechte waren.
Fig. 16. Endlich das Trapez, von dessen Seiten nurzwei parallel sind.
XVIII. Die Linie, welche die Scheitel zweier, nicht an ein-ander liegenden Winkel einer Figur verbindet, wie AL, Fig. 42,heißt Diagonal.
XIX. Das gleichseitige Vieleck ist dasjenige, dessenSeiten alle gleich sind; das gleichwinklige, dessen Winkelalle gleich sind.
XX. Zwei Vielecke sind unter einander gleichseitig,wenn die Seiten des einen, einzeln den Seiten des andern gleichsind, und in beiden nach einerlei Ordnung auf einander folgen;das heißt: wenn in den Umfangen, nach einerlei Richtung fort-gehend, die erste Seite des einen der ersten Seite des andern,die zweite Seite des einen der zweiten Seite des andern, diedritte der dritten Seite gleich ist u. f. w. Aehnliches verstehtman unter Vielecken, die unter sich gleichwinklig sind.
In dem einen und dem andern Falle heißen die gleichenS eiten oder die gleichen Winkel, gleich lieg ende oder homo-loge Seiten oder Winkel.
Anmerkung. In den vier ersten Büchern wird nur vonebenen Figuren oder von solchen die Rede sein, die in einer Ebenebeschrieben sind.
*) Im Original steht „die Seiten" besser wohl: alle Seiten.Denn jedesmal zwei Seiten müssen gleich sein.
A. d. Uebers.
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