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Die Geschichte der Grafen von Zollern von der Mitte des 11ten bis Schluß des 12ten Jahrhunderts nach urkundlichen und sonstigen zuverlässigen Quellen
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als Grabstätte unseres Zollergrafen. Dabei ist dieselbe im Gegen-satz zu den übrigen Klostergebäuden, von denen in ihrer ursprüng-lichen Beschaffenheit nur sehr wenig mehr vorhanden, in der Haupt-sache noch erhalten als großartig angelegte und solid aufgeführteSäulenbasilika mit Vorhalle, Mittel- Seiten- und Querschiffen, halb-runder Chorapside und Glockenturm. Sachverständige sind derAnsicht, der alte Chor mit den vormaligen drei Apsiden, oder derQuerbau, wie auch die Vorhalle, welche vielleicht den Platz desehmaligen Oratorium eingenommen, seien die ältesten Teile, welchenoch in das 11. Jahrh. zurückgehen, während das übrige im12. Jahrh. erbaut worden, wie auch die Zeit von 1095—1098(1099) eine gar zu kurze Bauzeit für das Ganze wäre. In ge-rechter Würdigung ihres Werts als Kleinod der frühromanischenBaukunst und in Anbetracht, daß dieselbe jetzt noch der GemeindeAlp. als Gotteshaus dient und die Baupflicht dem Staate obliegt,hat die Kgl. würt. Finanz-Verwaltung dieselbe vor wenigen Jahrenmit dem verhältnismäßig nicht großen Aufwand von circa 52 000Mark in der Weise wieder herstellen lassen, daß alle späteren fremd-artigen, entstellenden Veränderungen und Zuthaten entfernt unddurch Stilgerechtes ersetzt worden, auch Beschädigtes oder Fehlen-des ausgebessert bezw. ergänzt wurde.

Wie das oben erwähnte Quadrat, in dessen Innerem derKlostergarten lag und das von dem Kreuzgang umschlossen war,als die Grundanlage des ganzen Klosters zu betrachten ist, so wurdedasjenige, welches durch die Kreuzung des Lang- (Mittel-) undQuerschiffs entstanden und dessen Seiten nahezu 11 Meter langsind, die sogenannte „Vierung" (s. unten), denselben und denSeitenschiffen, somit der ganzen Länge der Kirche bis zum Schlußdes Chors durch die halbrunde Apside (s. unten), wie auch derBreite der zwei Seitenschiffe, von Norden nach Süden gemessen, zuGrunde gelegt, wobei aber zu bemerken ist, daß hierbei überall dieäußere Mauerflucht mit eingerechnet ist.

Die Fortsetzung des Querschiffs nach Norden (links) und Sü-

uns gute Dienste sechs höchst gelungene, sehr instruktive Blätter in großemMaßstab, welche von Photograph P. Sinn er in Tübingen nach der Restau-rierung aufgenommen worden und den Abbildungen von Lorent weit vorzu-ziehen sind.

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