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Die Geschichte der Grafen von Zollern von der Mitte des 11ten bis Schluß des 12ten Jahrhunderts nach urkundlichen und sonstigen zuverlässigen Quellen
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nahezu 23 Meter lang und breit ist. An denselben schliefst sichauf allen Seiteil zunächst der Kreuzgang an, welcher ehedem vonromanischer Bauart war, im 15. Jahrh. aber gotisch umgebautwurde, in diesem Stil teilweise auch noch erhalten ist. An dienördliche Seite desselben stößt die Klosterkirche, auf welche wirunten näher eingehen werden; um die anderen drei Seiten lagenbezw. liegen zum Teil noch die übrigen Klostergebäude als da sindder Kapitelsaal, das Refektorium*), die Abtswohuung, das Dor-mitorium (Schlafsaal), die Mönchszellen, die Liberei (Bibliothek),Küche, Badehaus w. und verschiedene Wirtschaftsgebäude. Vondiesen hat sich u. a. aus den ältesten Zeiten des Klosters noch er-halten der ansehnliche Getreidespeicher mit festen Mauern. All'das war umgeben von Bauten zur Sicherung des Klosters vorfeindlichen Einfällen, insbesondere im Südwesten von einer eigent-lichen Burg mit Türmen, Wall und Graben, deren viereckigerHauptturm, nach seinen Fundamenten zu schließen, eine namhafteHöhe gehabt haben muß, im unteren Teil aus großen Findlingen,weiter oben aus Quadern mit Fugenschnitt aufgeführt ist. Einezweite ähnliche Feste stand im Südosten, in der Nähe des erwähn-ten Getreidespeichers. Beide Burgen mögen vor dem Kloster be-standen und dem Geschlechte, welches einst im Alleinbesitz von Al-pirsbach gewesen, gehört haben. Natürlich fehlte auch nicht einedurch Türme verstärkte und mit Thoren versehene Ringmauer.

Uns interessiert aber vornehmlich die Klosterkirche**) zumal

*) In erstsrem Gebäude wurden u. a. die Beratungen des Konvents ge-halten, letzteres war der Speisesaal.

**) Bei unserer Beschreibung derselben benutzten wir u. a. besondersfolgende Werke bezw. Schriften :c.: „von Stillfrieds Altertümer und Kunst-denkmale des erlauchten Hauses Hohenzollern". Neue Folge Heft II. mitIllustrationen; Denkschrift zur Feier der Einweihung des neuen Gebäudes derKgl. polytechnischen Schule in Stuttgart am 30. Sept. und 1. Oktr. 1864 vonF. Leins, Oberbaurat ?c.; Dr. A. Lorent Denkmale des Mittelalters in demKönigreich Württemberg. Erste Abteilung, Text und photolithographischerBilder-Atlas 1866. Die Oberamtsbeschreibung von Oberndorf, darin S. 173 ff.die Beschreibung von Alpirsbach von Prof. Dr. Paulus 1868. Glatz, Gesch.v. Alpirsbach 1377. Die vorgenannten Schriften mit ihren Illustrationenstammen aber alle aus der Zeit vor der Renovierung der Klosterkirche 1380 bis1882. Mit dieser hat sich eine Reihe von Artikeln im „Deutschen Volksblatt"v. 1882 Nr. 21S ff. aus der Feder von Hugo Peter befaßt. Endlich leisteten