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Die Geschichte der Grafen von Zollern von der Mitte des 11ten bis Schluß des 12ten Jahrhunderts nach urkundlichen und sonstigen zuverlässigen Quellen
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Anm. 84.

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welcher den fraglichen Gütertansch zwischen Graf Friedrich und dein KlosterHirsau berichtet, bezeichnet ersteren seinem Geschlecht nach nicht näher. Es istaber bei demselben ohne Zweifel an Graf Friedrich I. v. Zollern zu denken,was aus folgendem hervorgeht. 1) Der berichtete Tausch fällt in die Zeit von1103-1109. 2) Da der Graf Güter in „Dulingen" (Dettingen O.-A.Spaichingen) für andere in Waldhausen eintauschte, so ist anzunehmen,daß crstere ihm, namentlich auch in Betreff ihrer Lage mehr zusagten als letz-tere; nun gehörte Deilingen, ganz in der Nähe der ehemaligen BurgHohenberg, nach welcher sich schon im 12. Jahrh. eine ZollerischeLiniezu schreiben anfing, zur zollerischen Stammgrafschaft über den Scherragau;in dieser und an deren Grenzen lagen aber auch die Ortschaften Engstlatt,Tannheim und Streichen, welche Udilhild, Friedrichs I. v. Z. Ge-mahlin, und deren Söhne Egino und Gottfried an das Kloster Zwie-falten geschenkt haben. 3) Ist für das erste Jahrzehnt des 12. Jahrh. einGraf Friedrich v. Z. urkundlich verbürgt.

Nachtrage.

Nachträge von llrkunden-Regesten zu der ältestenh o h e n z o l l e r i s ch e n Geschichte (bis 1209), welche in den Uo -nuiuswtg, üollsrawa I. fehlen.

Wie nicht anders zu erwarten, wurde seit dem Erscheinen der durch Frei-herrn von Stillfried und Or. Märcker unter hoher Munifizenz desKönigs von Preußen 1852 herausgegebenen höchst verdienstvollen Sammlunghohenzollerischer Urkunden noch manche aufgefunden, welche in derselben, ge-meinhin wonnlllsnta, Aollorana, genannt, fehlen. Graf Dr. Stillsried, mitmit welchem wir seit 1854 in brieflichem und persönlichem Verkehr gestanden,hat an viele Historiker so auch an uns die Bitte gestellt, ihm Mitteilungmachen zu wollen von hohenzollerischen Urkunden, die sich inzwischen inArchiven, älteren oder neuere» Schriften in sxtsnso oder Auszügen vor-gefunden hätten. Und diese Aufforderungen waren von solchem Erfolg be-gleitet, daß derselbe, wie er in einem im Aug. 1889 ausgegebenen gedrucktenProgramm gesagt, es wagen konnte, Seiner Majestät dem Kaiser und König,Chef des Hauses Hohenzollern, die Herausgabe ei nesSupplem ent-band es zu der Hohenzollerischen, Urkundensammlnng ehrerbietigst in Vor-schlag zu bringen, worauf denn, nachdem dieser allerhöchsten Orts genehmigtworden, der Graf seine Bemühungen zu Beischaffung weiterer etwa fehlenden