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man nun, daß der Stifter von Alpirsbach 1098 aucheinfach Adelbert v. Z. genannt wird, sicherlich aber identisch istmit dem gleichnamigen Grafen von Haiger loch vom letzten Vierteldes 11. Jahrh. ferner daß Burg und Grafschaft Haigerloch langenach dem Erlöschen der alten Haigerlocher Linie noch als Erbgutvon dem Hause Zollern im engeren Sinne beansprucht wurde undnimmt endlich hinzu, wie der Taufname Wezel zunächst an Adel-berts gleichnamigen Vater (f 1061), weiterhin aber an dessenmütterlichen Großvater, den Grafen Werner v. Ortenberg,erinnert, auch dessen Taufname in Wezels Sohn zu 1141 wieder-kehrt, so unterliegt es keinem Zweifel, daß man in abgedachtemWezel von 1115 bis 1162 und dessen Sohn Adelbert des Mitstiftersvon Alpirsbach Sohn und Enkel zu erkennen hat.
Wezel II. wird, wie bereits bemerkt, 1115 erstmals undkurzweg „6o ^olrn" erwähnt, da er mit Bertold von Eberstein zuMalsch (Großh. Bad. A. Ettlingen) Zeuge einer Schenkung andas Kloster Reichenbach im Murgthale war und zwar mit demBeisatz: „ülins sororis ejus" (des B. v. E.). Insofern er beidiesem Anlaß nun nicht Gras von Haigerloch, welchen Titel seinVater und er selbst später geführt, heißt und bei seinem Oheim ge-troffen wird, so ist man berechtigt anzunehmen, er sei noch minder-jährig gewesen und als vater- und mutterlose Waise am Hofe des-selben erzogen worden. Doch war er schon 1118 volljährig, dennin diesem Jahr tritt er mit dem Titel Graf als persönlicher Vogtdes Dompropsts Bruno von Straßburg, seines Oheims vaterseits(s. oben), auf, indem dieser mit seines Neffen Hand eine namhafteSchenkung an sein Domstift machte. Da nun die geschenkten Güterin Scherweiler, einem Orte lagen, welcher unzweifelhaft zur Graf-schaft Ortenberg gehörte und in viel späterer Zeit im Besitzder Hohenberg-Haigerlocher Linie war (s. S. 18, 66 ff. im erstenTeil), so ist klar, daß man bei diesem gräflichen Vogt Bruno's anunseren Haigerlocher Grafen Wezel, welcher bei der fraglichenSchenkung beteiligt war, zu denken hat. Sonst wird Graf Wezel II.v. H. in den Jahren 1133 und 1139 in Schenkungs-Urknnden fürdie Klöster Boingarten im Elsaß und St. Peter im Schwarzwaldals Zeuge genannt. Was uns weiter urkundliches von ihm über-liefert ist, spielt in die deutsche Kaiser- und Neichsgeschichte hinein,
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