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Die Geschichte der Grafen von Zollern von der Mitte des 11ten bis Schluß des 12ten Jahrhunderts nach urkundlichen und sonstigen zuverlässigen Quellen
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Wälder, wenn auch zum Nachteil der Verwandten, an die Kirchezu schenken oder damit ein Kloster auszustatten. So hofften auchdie, welche sich in das Partei-Gewühl gestürzt und ihr Gewissenmit Unthaten beschwert hatten, dieses beschwichtigen zu können,oder der Welthändel herzlich satt, durch den Eintritt in ein KlosterRuhe von Außen und Innen zu erlangen. Und eben Ber-nold berichtet in seiner Chronik zum Jahr 1085, in die drei be-rühmten schwäbischen Klöster seiner Zeit — St. Blasien undund Hirsau, (beide im Schwarzwald) und Schaff Hansen (inder Schweiz s. oben) — seien in jenen stürmischen Zeiten nachAblegung der Waffen viele vornehme edle Männer eingetreten,hätten als Mönche oder Laienbrüder dem Kloster in der Kücheoder Mühle, auf dem Felde als Schweine- oder Rinderhirten ge-dient und sich dabei glücklich geschätzt.

Den genannten drei Klöstern, in welchen man nach der strengenRegel des h. Benedikt, wie solche in dem burgundischen KlosterCluny und Hirsau (hier mit Abweichungen) eingeführt worden,lebte, und von denen namentlich Hirsau unter seinem berühmtenAbte Wilhelm für Verbreitung der Gregorianischen Grundsätzeund Verwirklichung derselben wirkte, folgten unter Förderung undVermittlung desselben in den letzten zwei Dezennien des 11. Jahrh.noch weitere von derselben Ordensregel darunter 1095 Al-p i r s b a ch.

An dessen Stiftung hatte, wie sich unten ergeben wird, unserAdelbert von Zollern den Hauptanteil, woraus denn zuschließen ist, daß, als in dem angegebenen Jahre selbst die Hauvt-führer der päpstlichen Partei in Schwaben sich mit Kaiser H e i n-rich IV. aussöhnten, der Zwiespalt zwischen ihm und denselbenohne Zweifel schon vorher ausgeglichen war. Gewiß ist, daßAdelbert 1094 ans gutem Fuß mit Bischof Gebhard von Kon-stanz, Herzog Bertolds II. von Zähringen, Bruder, stand(s. unten). Bei Adelberts von Zollern Entschluß ein Kloster zustiften, schwebte demselben ohne Zweifel mitunter das Beispiel seinesStammesvetters, Graf Burkards von Nellenburg, desStifters von Allerheiligen in Schaffhausen (s. oben) vor. Dochdürften zu seinem frommen Vorhaben auch noch andere Umständeund Motive mitgewirkt haben. Da er 1080 das Mannesalter be-