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in dem St. Galler Totenbuch, welches zu IV I5al. Ksxt. (29. Aug.)den Eintrag hat: Oditus HuAildörti presditöri — — et "IllsAsu-Imrti et Ilockalrioi et Uurallurcli ooruitis et ^Verinll ariiluieoruiw alioruiugue oeeisoiuru^).
Aus diesem Eintrag zum 29. Aug. geht, zusammengehaltenmit der obigen Notiz von Bertold von Constanz zu 1061, hervor,daß Burkard und Wezel von Zollern mit noch anderen, unter denenwohl auch als hervorragende Teilnehmer ein Degen hart (kühnerDegen) und ein Ulrich genannt sind, an gedachtem Tage desoben angegebenen Jahres in einer größeren Fehde gefallen sind.
Dabei wird man aus der Zusammenstellung der genanntenvier Herren abnehmen dürfen, daß dieselben auf ein und derselbenSeite und zwar auf der von Burkard und Wezel gestanden seinwerden. Der gewaltsame Tod von Wezel ist aus naheliegendenGründen'^) auch in dem Totenbuch des Klosters Weißenburg imElsaß^*) besonders mit den wenigen Worten „IVetMl oaeisu-zest" aufgezeichnet.
Zur Lösung der Frage, gegen wen standen Burkard undWezel v. Zollern in Fehde und um was stritten sie, ergaben sichuns folgende Anhaltspunkte:
Der Zollerberg lag in der Hattinhuntare, aber so nahe jen-seits der nördlichen Grenze des Scherragau's, der sicherlich unterBurkard, welcher ausdrücklich den Grafentitel erhalten, gestanden,daß er diese Striche desselben beherrschte. Siehe die Karte imersten Teil. Der genannte Untergau stand nach dem vorigenKapitel aber noch 1057 unter dem Sülichgau-Grafen Hesso, dessenSippen und Nachkommen noch am Ende des 11. Jahrh. darinseßhaft und begütert waren. Der Scherragau bildete, wie wir imersten Teil nachgewiesen und sich unten bei einem Grafen Rudolfweiter zeigen wird, die Stammgrafschaft der Ahnen des nach
^) Nach einer Handschrift des 12. Jahrh. von Ernst Dümmler und Her-mann Wartmann in den „Mitteilungen zur vaterländischen Geschichte." Her-ausgegeben von dem historischen Verein in St. Gallen. Heft XI. S. 51.
Siehe im ersten Teil S. 65 und unten im 4. Abschn. die BeziehungenWezels I. und seiner Nachkommen zum Elsaß.
Dieser ist abgedruckt im Archiv für Unterfranken XIII. 3—45 und5l)—67. Seite 33. Auch in Auszügen bei Böhmer koutos IV. 316—14.