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Die Geschichte der Grafen von Zollern von der Mitte des 11ten bis Schluß des 12ten Jahrhunderts nach urkundlichen und sonstigen zuverlässigen Quellen
Entstehung
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war unser Zoller sicherlich auch einer derselben. Wir nennen zu-nächst den Notenberg (gemeinhin Weiler bürg genannt*),eine Stunde südlich von der Stadt Rotenburg am Neckar, einPunkt, welcher zur Römerzeit sicherlich ein Signalposten war, daer dem Albwall nach Westen hin weit vorgelagert ist und diesersomit von demselben auf einem langen Zug eingesehen werdenkann. Ferner ist namhaft zu inachen der O b erh o h enb er g öst-lich von Rotweil; von diesem sieht man nicht nur die Höhenum genannte Stadt, einst ein wichtiger römischer Waffenplatz, son-dern insbesondere auch den Fürst en b erg bei Donaueschingenvon letzterem aber den hohen Randen. Ueber die Umgebung derletztgenannten zwei Berge aber lief die große römische Heerstraßevon Windisch nach Notenburg, Cannstatt etc. Von demRotenberg aus ist endlich durch eine Einsenkung des Neckar-thals sichtbar der Hohenstaufen**), die am weitesten gegenWesten vorgeschobene majestätische Hochwarte der Schwabenalb,der südlichste Haupt-Signal- und Allarm-Punkt des römischenGrenzwalls. So stand denn durch Vermittlung des Signalturmsauf dem Rotenberg der auf dem nahen Zoll er in Verbin-dung mit der langen von Südwest nach Nordosten streichendenLinie vom Randen bis zum H o henstaufen, nach Westen aberdirekt mit dem von ihm aus sichtbaren Kni e bis, über welchen diegroße römische Heerstraße vonStraßburg über RotenburgnachRegens bürg führte. Endlich konnte der Posten auf dem Zollerauch Signale wechseln mit dem Römer-Kastell, welches General-major a. D. von Kallse bei Köngen***) ganz neuerdings auf-gedeckt hat und von dem aus auch der Flügelpunkt Hohenstaufenin Sicht ist.

Innerhalb dieses, durch den Fürstenberg, Hohenstaufenund Kniebis bezeichneten und durch Vermittlung des Roten-

Dort, über dem Dorfe W e i l e r, stand im Mittelalter eine der hohen-bergischen Linie des Hauses Zollern gehörige Burg; in der Nähe davon, demNeckar zu war ehedem das Römer-Kastell bei der Altstadt Rotenburg ss. S. 9 sf.).

Nach andern soll dieser auch von dem Zoller aus gesehen werden.

Dieser Platz, längst als Fundort römischer Altertumer bekannt,liegt links über dem Neckar, wo dieser s. nordöstlichen Lauf in den nordwest-lichen ändert, dieser also einen gegen Osten ausspringenden Winkel macht.