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Punkt, in wie viel Theile der Nachlaß zerlegt, ob nachLinien in drei, oder vielmehr nach Häuptern — da in derMünchener Linie zwei Herzöge vorhanden waren — in vierPortionen getheilt werden müsse. Dennoch war es fürdas Interesse des Venerischen Hauses grade in diesem Fallebesonders räthlich, sich gütlich zu einigen, da König Sieg-mund Neigung zeigte, über den Nachlaß des Herzogs Jo-hann als über ein erledigtes, ihm heimgefallenes Reichs-lehn anderweitig zu verfügen, und des Königs begünstigterEidam, Herzog Albrecht von Oesterreich, als Schwestersohndes letzten Besitzers, ebenfalls auf die ganze VerlassenschaftAnspruch erhob.
Markgraf Friedrich ließ sich die Einigung der Her-zöge Ernst und Wilhelm von München und des HerzogsHeinrich von Landshut unter sich und später auch mit derStraubinger Landschaft, so wie mit dem aus Ungarn zurück-kehrenden Herzoge von Jngolstadt, vom Anfange an lebhaftangelegen sein. Vom Januar bis zum Ende Mai des Jah-res 1425 wurden von dem Markgrafen zur Berathungmit den ersteren zu Kehlheim, Freisingen und RegensburgZusammenkünfte gehalten. Hiernächst unterbrach des Mark-grafen letzter Zug in die Mark Brandenburg zwar für eineZeit lang seine Thätigkeit in dieser Angelegenheit; doch trater zu Anfang des nächsten Jahres am königlichen Hose zuWien als „Teidinger" für die Baierischen Herzöge wiederauf, da hier die Sache vor dem Könige Siegmund verhan-delt wurde.
Aber so wenig, wie den Bemühungen des Markgrafenin Wien die Stiftung eines Vergleiches über die Sucres-