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mit den Burggrafen von Meißen aus dem Hause Platteniu Anspruch'. Besonders aber war der Markgraf fastfortdauernd mit der Schlichtung und Vermittlung Baieri-schcr Streitigkeiten beschäftigt, da die vettcrlich verwandten,gegen den Herzog Ludwig von Baiern - Jugolstadt verbün-deten Herzöge, auch wenn Ludwig sie iu Frieden ließ, un-ablässig unter sich haderten; während dem Markgrafen so-wohl als dem Haupte des Bundes gegen den Herzog Lud-wig, wie auch als theilnchmendem Schwager des HerzogsHeinrich, au der Erhaltung eines einträchtigen Verhältnisses,namentlich zwischen den Linien Landshnt und München, vielgelegen war.
Der Strauvingcr Successionsstreit.
Einen wichtigen Gegenstand widerstrebender Ansichtenund Wünsche, von welchem auch Herzog Ludwig vonBaiern-Jugolstadt mitberührt ward, bot dem BaierischenHanse die Straubinger Succession dar. Herzog Johannvon Straubing-Holland war den 6. Januar 1425, wieman glaubte, vergiftet von seinem eigenen Haushofmeister,gestorben und hinterließ keine lehnSfähige Descendenz. We-gen seines Antheiles an Baiern begannen daher alsbald Snc-ccssionsstreitigkeitcn unter den Herzögen, worin Herzog Lud-wig, als ältester Fürst deö Hauses, den ganzen Nachlaß fürsich in Anspruch nahm, während die Herzöge von Münchenund Landshut, als gleich nah verwandte Linien, ebenfallseinen Antheil daran forderten. Gab Herzog Ludwig aberauch eine Theilung nach; so bildete es einen neuen Streit-
1) tvselidueli, Xuis. Lißgsmuuct. dsiueinor HcA. Oliion. III, 9.rVMÄeok b. Neuelcen I, 1242. tw-irelcer, tVIeisseu 335 I.