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richteten ersten Feldzuges gegen Böhmen erregte jedoch beidem Könige große Mißstimmung gegen Alle, welche ihn dabeiohne Hülfe und Beistand gelassen hatten. Zu den Letzterenaber gehörte Markgraf Friedrich.
Siegmnnd scheint zwar in Breslan, mit der durch dieUmstände gebotenen Rückkehr desselben in die Mark Bran-denburg, selbst einverstanden gewesen zu sein. Siegmnnderwartete damals Wohl, auch ohne Friedrichs Beistand,Böhmens mächtig zu werden, darin die Rcchtgläubigkcitherzustellen und seine Herrschaft zur Anerkennung bringenzu können. Aber der Schmerz über fehlschlagende Unter-nehmungen ist immer geneigt, die Schuld des MißlingenSAnderen zur Last zu legen.
Dem Markgrafen wegen seiner Nichtbetheiligung beidem Böhmischen Feldznge zu grollen, lag auch um so näher,als derselbe einerseits, vermöge der an die Abtretung derMark Brandenburg für ihn geknüpften Verpflichtungen, derKrone Böhmen noch ganz besonders zum Beistände verbun-den war, andererseits eben diese Abtretung der Mark, dievon dem Kaiser Karl IV. den Kronlandeu Böhmens incor-porirt war, vorzüglich mit zu den Gründen gehörte, wodurchdie Böhmen ihre Widersetzlichkeit gegen den König Sieg-mnnd zu rechtfertigen versuchten. Wiederholt mußte Sieg-mnnd unter den Vorwänden, derentwegen ihm die Böhmenden Gehorsam verweigerten, den Vorwurf hören, daß er,ohne Wissen und ohne Zustimmung der Böhmischen Stände,der Krone Böhmen die Mark Brandenburg entfremdet,welche sein Vater Karl, mit unsäglicher Anstrengung undMühe, durch die bündigsten Urkunden mit Böhmen für