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2 (1861) Markgraf Friedrich, erster Kurfürst von Brandenburg aus dem burggräflichen Hause Zollern
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terhandlnngen, ununterbrochen fort und Elisabeth hatte anihren Gemahl nur die Bitten zu stellen: ihr Salpeter zusenden, da ihr Pulvcrvorrath zu Ende gehe, und endlichwieder persönlich nach Franken zu kommen.

Besonders dringend wiederholte Elisabeth die letztereBitte am 24. Juni, da sie am k5. dieses Monats bei ih-ren? Bruder Heinrich in Regensburg gewesen war und dortmit diesen? und mit ihren dort ebenfalls anwesenden Vettern,den Herzögen Ernst und Johann, so wie mit dem GrafenFriedrich dem Aelteren von Octtingen, den Entschluß gefaßthatte, vom 22. Juli ab Jngolstadt selbst, mit aller Macht zubelagern. Sich hierzu mit ihren Strcitkräften einzufinden,waren die Baierischcn Herzöge aber nur unter der Voraus-setzung bereit, daß Friedrich und der Kurfürst voi? derPfalz daran ebenfalls persönlich theilnehmen wurden. Manhatte sich in Regensbnrg, wie die besorgte Fürstin ihremGemahl berichtet, ohnehin schon sehr verdrießlich darübergeäußert, daß Friedrich, den dieser Krieg doch an? meistenangehe, sich nichts desto weniger demselben ganz fern ge-halten habe".

Den? Markgrafen Friedrich erlaubte jedoch seine vonden? Könige Siegmnnd gewünschte Theilnahme an eineinHcereszngc gegen Böhmen nicht, den Plan gegen Jngolstadtausführen zu helfen, welcher den? ganzen Baierischen Kriegesonst vielleicht eil? Ziel gesetzt haben würde. Wie immergeneigt, den Interessen des ReichsoberhauptcS seine eigenenzu??? Opfer zu bringen, fuhr Friedrich fort, sich nur mit

6) Ninutoli, wi'illM, 1. K. 182. 183. I,nMv. <?, Iliil't.

8. 107 n. Ilrk. c?e« Rsielis-^reliivss in NiineNen. doN.Ill, I, 180.