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2 (1861) Markgraf Friedrich, erster Kurfürst von Brandenburg aus dem burggräflichen Hause Zollern
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ließ, meldet uns Herzog Ludwig selbst in einem letztenSchcltbriefe vom 36. Februar 1421, worin er dem Mark-grafen Friedrich drohend erklärt, er möge wissen, „daß wirden fahrigen, fluchtigen Mörder Heinrich, der unS jetzterst entsagt, nachdem er uns schon im Jahre 1417, vor4 Jahren, in Constanz meuchlings zu ermorden versuchthat, niemals in Deinen Frieden ziehen lassen werden, solt-ten wir Dir auch, zu Deiner Schande und unserer Ehre,einmal wieder Frieden gewähren."

Indeß wuchs, nach dem entschlossenen Borgehen Hein-richs und Elisabeths, die Verbindung, welche den Jngol-städtern in den Waffen gegenüber trat, schnell zu großerMacht an. Die Herzöge von Baiern-München schlugensich alsbald ans Heinrichs Seite. Am 5. März schickteHerzog Johann von Baiern, am 24. März endlich auchKurfürst Ludwig von der Pfalz dem Herzoge Ludwig seinenFchdebrief. Damit war ganz Baicrn in den Krieg getre-ten und einer furchtbaren Verwüstung durch seine mit einan-der entzweieten stammverwandten Fürsten preisgegeben.

Die drei geistlichen Kurfürsten legten sich jetzt ins Mit-tel, um dem Blutvergießen ein Ende und zu einem Heercs-znge gegen die Böhmischen Hussiten die Kräfte der strei-tenden Partheicn verfügbar zu machen. Indessen HerzogLudwig wollte höchstens ans einen Waffenstillstand eingehenund auch auf diesen nur unter solchen Bedingungen, daß Eli-sabeth ihrem Gemahl, den 19. Mai, mit gutem Grundeschreiben konnte, er werde daraus wohl ersehen, daß keinFriede zu Stande kommen könne. Der Krieg dauerte da-her, inigeachtet wiederholter Versammlungen zu Friedensnn-