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2 (1861) Markgraf Friedrich, erster Kurfürst von Brandenburg aus dem burggräflichen Hause Zollern
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Streit der Nürnberger Juden mit seinem Bruder Johannentschied, wodurch die Juden berechtigt wurden, Geldsum-men, die Burggraf Johann ihnen noch schuldig war, vondem Betrage der dein Burggrafen vom Könige zur Erhe-bung überlassenen Jndenstencr abzuziehen, so finden wir ihnschon den 11. Dezember in Berlin, und am 26. und 27.Dezember zu Frankfurt, von wo er nach dem Weihnachts-feste den Zug gen BreSlau fortsetzte.

Die Mark hatte ihren neuen Landesherrn jetzt dreiMal, mit immer höhern Würden bekleidet, bei sich einzie-hen sehen: das erste Mal als Landesverweser, das zweiteMal als Kurfürsten, jetzt als Statthalter des Königs inallen Deutschen Landen. Durften Friedrichs Anhänger hier-nach nicht erwarten, daß er jetzt nur als Römischer Königwiederkehren werde?

So verbreitet war die Ansicht, die höchste Würde imReich müsse nunmehr an den Markgrafen Friedrich ge-langen, daß selbst bei Geschichtsschreibern der Glaube Er-wähnung fand, nach einer Weissagung der SibyllinischenBücher könne nur ein Friedrich Kaiser werden. AlsSiegmund, im Widerspruch zu dieser Annahme, im Jahre1433 dennoch die Kaiserwürde empfing, beruhigte man sichin Deutschland durch die Fabel, der Papst habe ihm vorder Krönung den Namen Friedrich beigelegt und dadurchdiese möglich geinacht. Siegmund selbst aber äußerte:wenn er auch kein Friedrich sei, so werde ihm doch einFriedrich bald auf dem Kaiserthrone nachfolgen'.

1) Die Ls>veisstsIIeii siuä iu äsn ^klirsii 8. 401 5. an-

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