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2 (1861) Markgraf Friedrich, erster Kurfürst von Brandenburg aus dem burggräflichen Hause Zollern
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Aufgabe sich lediglich auf das Gewicht seiner Persönlichkeitbeschränkt. Dennoch gelang es ihm, die dringendsten Ge-fahren des Reichs in Kurzem glücklich zu beseitigen.

Auf einem Tage zu Mainz, wo er im Januar 1419die Rheinischen Fürsten versammelte, fügte sich nach länge-rer Unterhandlung selbst ihr Wortführer, Kurfürst Ludwigvon der Pfalz, welcher dem Könige die entschiedenste Wi-dersätzlichkeit entgegen gestellt hatte, zuletzt willig den ver-mittelnden Rathschlägen des Statthalters. In einem äl-tern Bündnisse vom 3. Februar 1417, das zu Constanz ab-geschlossen war, hatten Pfalzgraf Ludwig und MarkgrafFriedrich feierlich gegen einander anerkannt, daß nächst ih-ren Kindern und Brüdern, keiner nach Verwandtschaft, sowie nach alter Liebe und Freundschaft, ihnen näher stehe,als einer von ihnen dem andern. Sie hatten sich daherzu dem trencsten Zusammenhalten in Beziehung ans ihrVerhältniß zu dem Könige und in allen andern Angelegen-heiten verpflichtet. Seinen Neffen zur Rückkehr zu dieserGesinnung zu bewegen, gelang Friedrichs persönlichen Vor-stellungen so vollständig, daß die Erneuerung deS frühernBündnisses für die Dauer ihrer Lebenslage, am 13. Januar1419 zu Mainz, sogar durch einen körperlichen Eid vonbeiden Theilen bekräftigt wurde. Leicht war darauf auchder Krieg, welchen Pfalzgraf Ludwig gegen den Markgra-fen von Baden begonnen hatte, durch einen dreijährigen,von dem Rcichsverweser vermittelten Frieden zu beseitigen.

Mit nicht minder glücklichem Erfolge legte der Reichs-verweser sich für die Stadt Cöln inö Mittel, die in Folgevon Streitigkeiten mit dem Erzbischofe von den verbundenen