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2 (1861) Markgraf Friedrich, erster Kurfürst von Brandenburg aus dem burggräflichen Hause Zollern
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theilerlich ausrecken und das benachbarte, unter der Landes-hoheit des Erzstiftcs Magdeburg, dein Kloster Zinna ange-hörige Dorf Hemiigkendorf feindlich überfallen. Die Be-gleiter der Qnitzows waren namentlich Wilkin von Armin,Achim und Mathias von Bredow, Werner und Albrechtvon Holzendorf, Wichard von Rochow, Ebcling und Hen-ning von Krnmmcnsee, Clans von Kannenberg, Henningvon Stechow, Ludwig Sparr, Heinrich Hasenbalg und Her-mann von Bardclebcn. In Hennigkendorf nahmen diese,gleichsam unter den Augen des Burggrafen, den Bcwoh-nern ihre Pferde und Ochsen, ihre Betten und Hansgc-räthe, ja selbst den Frauen ihre Kleider: und nachdem sieden Raub auf das Schloß Beuthen in Sicherheit gebrachthatten, kehrten sie zu dem Burggrafen in das Lager zurück^.

Es kann nicht bezweifelt werden, daß Burggraf Frie-drich, auf Klage des Abtes, diese Gewaltthat den Bethä-tigten verwies und Genugthuung für die beraubte Dorf-schaft forderte. Dadurch wurde indessen nur erwirkt, daßdie schuldigen Vasallen von dem Burggrafen schieden, sichin den Jerichowschcn Kreis begaben, hier die Straßen un-sicher machten und mehrere Ortschaften verwüsteten. Sieplünderten z. B. am 14. Mai 1413 das Dorf Thchen, dasdamals einen Marktflecken bildete, wo sie einen der Einwoh-ner zur Beschatzung hinwegschlcppten und 30 Häuser mitacht ans dem Kirchhofe gelegenen Speichern in Brand steckten

Nach einigen Tagen gesellte sich auch Caspar Gansder Truppe zu und nun wurde beschlossen, den Abt von

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