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Wunden verstorbenen Ritter von Utenhoven, vor dem Chorder Klosterkirche, welche damals den Rang einer Schloß-und Hofkirche einnahm, ein ehrenvolles Grab angewiesenwurde.
Noch heute ziert das schöne Mittelschiff des gedachtenGotteshauses, zur Linken des Auftrittes zum Chor, eins dereinfachen frommen Denkmale, mit welchen man die Ver-ewigten ehrte. ES ist ein Gemälde aus jener Zeit, waseinen jungen Mann in schwarzem Kleide und Harnisch un-ter weißem Mantel, mit zum Gebet erhobenen Händen, aufden Knien liegend darstellt. Vor ihm steht der Heiland,ans dessen fünf Wunden das Blut in einen Kelch strömt,Geißel und Ruthe in den Händen haltend. Ueber demBilde zeigt sich ein Adler, schräge getheilt in Schwarz undRoth, und darneben ein Wappenschild mit zwei über einan-der schreitenden Löwen, das Wappen der Grasen von Ho-hcnloh. Das Ganze ist von der Legende umgeben: „Nach„cristus geburt virzehenhundert iar vnd in dem czwclften„iar, an saut columbannstage, verschied der hochgeborne„gvaff, herre Johans von Hohenloh, dem got genade."
Ein zweites gleichartiges Gemälde, das Denkmal Phi-lipps von Utenhoven, das die Kirche früher ebenfalls ent-hielt, ist leider nicht mehr vorhanden. Es stellte das Wap-penschild des Verewigten in einem silbernen Amboß darund bezeichnete in der Umschrift als seinen Todestag den28. October, Simonis und Indä Gedächtnißtag".
Auf der Stelle des Kremmer Dammes, wo Graf
14) Li'siM. 190.