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zügen starker Fränkischer Heere aber, von welchen neuereGeschichtsschreiber wissen, enthalten die Berichte der Zeitgenossen nichts. Die Fränkische Mannschaft hatte in Fran-kcn genug für sich zu thun, und wenn Friedrich auch, na-mentlich bei Gelegenheit der Hcrcinrcise seiner Gemahlin,einige Verstärkung ans Franken heranzog; so wurde da-durch noch kein Heer gebildet, dem der Sieg im Kampfemit den widersetzlichen Schloßbcsitzern der Mark gewißwar. Nur so viel war gewiß, daß mit dem Mangel desSieges in einem solchen Kampfe die Mark selbst für Frie-drich verloren gegangen wäre.
Freilich gehorchte dem Burggrafen schon ein Theilder Mark, der ihm KricgSmittel darbieten konnte; aber eswar der kleinere, schwächere Theil: und noch verknüpftenkeine so feste Bande den Burggrafen mit diesen Landen,daß ans eifrige Unterstützung und kräftige Mitwirkung sicherzu rechnen war, wenn es zu offenem Kampfe kam. Wel-chen Beistand konnte man namentlich von Familien erwawten, die sich in der Anerkennung und Nichtanerkennung desBurggrafen getrennt hatten, zum Beispiel von dem Bischöfevon Brandenburg Henning von Brcdow, oder von Betekevon Bredow, von Mathias von Nchtenhagcn, von Gcrkevon Holzendorf, von Wichard dem Aeltern von Rochowund Anderen, wenn Achim, Peter, Lippold und die son-stigen Glieder der Familie von Brcdow, Hans der Jüngerevon Uchtcnhagen, Albert und Werner von Holzendorf, Wi-chard der Jüngere von Nochow, ihre nächsten Blutsver-wandte, im gegenüber stehenden Heere kämpften? Und fastebenso nahe, wie die Mannschaft, war die Bürgerschaft