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2 (1861) Markgraf Friedrich, erster Kurfürst von Brandenburg aus dem burggräflichen Hause Zollern
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der verschriebenen Geldsumme wurden dem BurggrafenPreßburg, Komvrn und andere zwischen Preßburg undPesth gelegene Herrschaften, Städte und Schlösser alsPfandbesitz eingeräumt'.

Hiernächst gab jedoch der am 19. Mai 1410 erfolgteTod des Römischen Königs Ruprecht der Thätigkeit desBurggrafen eine andere Richtung.

Vorbereitungen zn Siegnmnds Succession im Römischen Reich.

War gleich den Nachkommen Kaiser Karls IV. ausder Herrschast im Römischen Reich nur Sorge und Kum-mer erwachsen; so wünschte Siegmund doch nichts so sehn-lich, als den Glanz der seinem Bruder Wenzel schmachvollvom Haupte genommenen Krone um sich selbst zu verbreiten.Zwar hatte Wenzels Herrschaft das Regiment der Luxem-burger dem Römischen Reiche überhaupt verleidet und zählteKönig Siegmund wenig Anhänger in Deutschland. Den-noch übernahm der Burggraf die schwierige Aufgabe, Sieg-nmnds Wünsche zum Ziel zu führen.

Die Parthcistellung der Deutschen Kurfürsten nachRuprechts Tode gab dein Unternehmen des Burggrafenwenig Aussicht ans Gelingen und ließ große Uneinigkeit imReiche fürchten. Außer den politischen Zerwürfnissen trenntedie Wahlfürsten besonders auch die Spaltung der Kirche.Denn drei Päpste nahmen damals gleichzeitig die höchstegeistliche Würde der Christenheit für sich in Anspruch, in-dem sie sich gegenseitig verketzerten: Bencdict XIII. zuAvignon, Gregor XII. zu Rom und Johann XXIII., der

1) Alon. VI) Xo. 561. v. 1^)1», Höüei'8 ^.U8A. 116.