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1 (1878) Allgemeine Geschichte des Geschlechts von Schwerin
Entstehung
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Als Bürger in Städten wohnhaft werden 17 Mitglieder des Geschlechts angetroffen und zwar

a) in Meklenburgzu Güstrow: Otto von Schwerin 1346.

Johann von Schwerin 1492.zu Parchim: Otto von Schwerin 143446.

Sämmtlich der Meklenburgischen Linie angehörig 1 '.

b) in Pommern

zu Anclam: Dietrich von Schwerin von der Spantekower Linie 2 ' 133057.

Claus von Schwerin von der älteren Linie Altwigshagen 3 ' 1537.

Jacob von Schwerin desgl. 4 ' 1551.

Hans von Schwerin desgl. 6 ' 1573, 1593 und 1608.

Joachim der Aeltere von Schwerin desgl. 6 ' 1588.

Joachim der Jüngere von Schwerin desgl. 7 ' 1589.

Paul von Schwerin von der Spantekower Linie 8 ' 1627.zu Greifswald: Gerhard von Schwerin von der Stolpe'schen Linie 9 ' 1523.zu Pasewalk: Joachim von Schwerin von der Spantekower Linie 10 ' 1529.zu Usedom: Gerhard von Schwerin von der Stolpe'schen Linie 11 '1382.

Claus von Schwerin desgl. 12 ' 1420.

Gerhard von Schwerin desgl. 13 '1464.

Henning von Schwerin von der Usedom'schen Linie 14 '1515.

Joachim von Schwerin von der Stolpe'schen Linie 16 ' 1526.

Von diesen wurden

Eathsherren: Johann von Schwerin zu Güstrow, Otto von Schwerin zu Parchim, Joachim der Aelterevon Schwerin zu Anclam, Joachim von Schwerin zu Pasewalk, Gerhard (Taf. III. 4)und Claus von Schwerin zu Usedom.

Kämmerer: Hans von Schwerin zu Anclam.

Bürgermeister: Dietrich von Schwerin zu Anclam, Henning und Joachim von Schwerin zu Usedom.

Als in Folge der oben angedeuteten Ursachen der Ritterstand als solcher aufhörte und der Adel nurals ausgezeichneter Geburtsstand bestehen blieb, wurden zunächst durch kaiserliche, dann aber auch durchkönigliche und anderweitige fürstliche Gnadenbriefe Erhebungen der Adelsgeschlechter in den Fr ei her rn-und Grafenstand für besondere persönliche Verdienste ausgesprochen.

Dem Geschlecht von Schwerin sind 13 Standeserhöhungen zu Theil geworden, die früheste im17. Jahrhundert, die nächste im Jahre 1700 selbst, 9 weitere im 18. und 2 im jetzigen Jahrhundert.2 gingen von Kaiser und Reich aus, 4 von Preussischen Königen, 5 von der Krone Schweden, einevon der Krone Polen und eine vom Könige von Baiern. 5 Standeserhöhungen waren Erhebungen zurFreiherrn-, 8 zur Grafenwürde.

An denselben nahmen 10 Linien Theil:mit je 2 Standeserhöhungen die 4 Linien

Putenitz-Löbenitz, jetzt Husby in Schweden (Taf. XI), Willmersdorf (Taf. XIV), Alt-Landsberg(Taf. XVIII) und Wopersnow (Taf. XX),mit je einer die 6 Linien

Stegeborg (Taf. VI B), Löwitz (Taf. X) und Schwerinsburg (Taf. XII) vereinigt, Alschwangen(Taf. XVI), Rehberg (-Wustrau) (Taf. XXI) und die Linie in Baiern (Taf. XXII).

Die einzelnen Acte dieser Standeserhöhungen waren (in chronologischer Aufzählung) folgende:

1) 1648 März 24. Erhebung des Hofkammergerichts- und Lehnraths Otto von Schwerin (Taf. XVIII. 1)in den Reichsfreiherrnstand 16 '.

2) 1700 Sptb. 11. Erhebung des Wirklichen Geheimen Raths Otto Freiherrn von Schwerin (Taf. XVIII.4) in den Reichsgrafenstand 17 '.

1) Taf. I. 15, 29, 34. 2) Taf. VII. 11. 3) Taf. V. 64. 4) Taf. Y. 66. 5) Taf. V. 74. 6) Taf. V. 69.7) Taf. Y. 70. 8) Taf. VII. 72. Vgl. Stavenhagen, Beschreibung der Stadt A nklam S. 219 und 220. 9) Taf. III. 22.10) Taf. VII. 70. 11). Taf. III. 4. 12) Taf. III. 8. 13) Taf. III. 14. 14) Taf. II. 33. 15) Taf. III. 17.16) ü. B. II. 606. 17) U. B. II. 671.

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