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den Epileptikern nur 75 ° 0 erreichte; bei Pupillendifferenz zeigtesich die Pupille bei 15 °/ 0 rechtsseitig und bei 10 °/ 0 linksseitigerweitert.
Sensorische Stumpfheit und solche des Tastsinnes Hess sichim allgemeinen häufiger bei den Epileptikern als bei den Wahn-sinnigen konstatieren.
Diese Stumpfheit ist fast niemals auf beiden Seiten gleich;und während sich bei 70 % der Wahnsinnigen Anästhesie oderHyperästhesie zeigt, so erreicht die symmetrische Hyperästhesiebei den Epileptikern nur den Prozentsatz von 10 ° 0 .
Bei den Epileptikern ist das topographische Gefühl spärlich,ebenso die "Wärme-, Druck- und Muskelempfindung.
Bei der Schmerzempfindung wiederholt sich die Überlegenheitder Analgesie der Epileptiker über die der Wahnsinnigen sowohlfür das Schmerzgefühl als für die Empfindlichkeit für Blektricität.
Die Analgesie zeigt sich bei den Epileptikern beider Geschlechtergleich hochgradig.
Für die Sinnesempfindung stellte sich ein gewisser Grad vonStumpfheit heraus; so fand sich gewöhnlich die Sehhraft öfter beiEpileptikern als bei Wahnsinnigen oder Normalen vermindert: dochkommen bei den Epileptikern mehr Fälle von sehr grosser Seh-schärfe vor als bei Wahnsinnigen oder Gesunden. Bei den Epilep-tikern fand sich in 8 % der Fälle ausserordentlich starke Seh-schärfe, bei den Wahnsinnigen nur in 2 ° q. 1 )
Während sich bei den Wahnsinnigen nicht oft Verminderungder Gehörfunktionen und nur zwei Fälle von Kophosis (Taubheit)und zwar nur bei Männern fanden, zeigte sich Kophosis bei 31%der Epileptiker und zwar bei 24 °/ 0 der Frauen und 31 °/ 0 der Männer.
Das absolute Mittel der Temperatur fand er bei 13 °' 0 derEpileptiker auch ausser den Anfällen höher und bei den Männernhöher als bei den Frauen. Die Temperatur ist rechts durch-schnittlich höher als links; doch ist auch öfter links die Temperaturhöher als rechts.
Betreff der vasomotorischen Phänomcna fand er bleichesKolorit in bemerkenswertem Grade vorhanden; oft bemerkte erauch plötzliche Böte, die mit stärkster Blassheit wechselte.
Aus den von Brugia gemachten Beobachtungen schloss er,dass beim Epileptiker auch ausserhalb der Anfälle Alterationen inder curva sphigmica und der pletismographischen Linie, fernerStörungen in der vasalen Tonicität und Üngleichmässigkeit in derWeite der Ausgänge beobachtet werden.
x ) Wir möchten glauben, wie wir es auch schon zu demonstrieren hatten,dass der visus bei den Epileptikern in Wirklichkeit grösser ist als bei denVerbrechern.