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der Epileptiker um 4 Centiraeter. In den kleineren und mittlerenUmfangen bleiben die Männer weit hinter den Weibern zurück.
Das absolute Mittel der Männer übersteigt das der Weiber um22 Millimeter; es ist das ein merklicher Unterschied, der indessenaber doch hinter dem zwischen den männlichen und weiblichenWahnsinnigen bestehenden erheblich zurückbleibt.
Bei Wahnsinnigen wie bei Epileptikern war ein Überwiegendes vorderen Halbumfanges über den hinteren zu verzeichnen.
Im Gesamtdurchschnitt haben die Weiber für den vorderen,die Männer für den hinteren Halbumfang den Vorzug.
Ein ungeheurer Unterschied besteht zwischen den Epileptikernund den Wahnsinnigen aller Gattungen bezüglich der Plagiocephalie,die bei den ersteren mit 73°/ 0 figuriert, während sie bei letzteren25°/ 0 wenig übersteigt; bei den Epileptikern übersteigen die links-seitigen Plagiocephalien (43°/ 0 ) die rechtsseitigen um ein Beträcht-liches.
Wenn man die Epileptiker beiderlei Geschlechts mit einandervergleicht, so zeigt sich eine grosse Gleichmässigkeit bezüglich derPlagiocephalie, die eines der wenigen Degenerationszeichen ist, mitdem das Weib nichts weniger als spärlich bedacht ist.
In der Gesichtsasymmetrie sind die Epileptiker (66°/ 0 ) den, Wahnsinnigen weit über, wie in der Plagiocephalie.
Ferner nähern sich die beiden Geschlechter der Epileptikerstark bezüglich ihrer sehr hohen Zahlen für Gesichtsasymmetrie.
Im allgemeinen übertreffen die Epileptiker die Wahnsinnigenbezüglich der anatomischen Degenerationszeichen ganz bedeutend;die der ersteren verhalten sich zu denen der letzteren wie 21 zu 9.
Besonders machte sich bei den Epileptikern im Vergleich zuden Wahnsinnigen ein häufigeres Erscheinen einiger Degenerations-zeichen bemerkbar, es sind: frontale Mikrocephalie, sinus frontales,Anomalien der äusseren Geschlechtsteile, Stärke oder übertriebeneKleinheit des Unterkiefers, spärlicher Bart, Gynäkomastie. Amweitesten aber übertreffen die Epileptiker die Wahnsinnigen durchdas viel häufigere Auftreten zweier Merkmale: spärlicher Bart undDarwinsches Knötchen, das der Autor selten bei wahnsinnigen undnormalen Frauen fand.
Ferner fand er bei den Epileptikern auch Superiorität inSkaphocephalie, Oxycephalie und andern Anomalien.
Bei Vergleichung beider Geschlechter der Epileptischen be-merkte er eine grosse Superiorität für die Degenerationszeichen derMänner gegenüber denen der Weiber: 27: 16, für folgende Degene-rationszeichen: frontale Mikrocephalie, Anomalien der sinus frontalesund des Unterkiefers, zusammengewachsene Augenbrauen, Darwin-sches Knötchen.