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Neue Fortschritte in den Verbrecherstudien
Entstehung
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Spitori seineu Geschlechtsnameu bei, weil er ihr die ganze Zeit,während sie zusammen waren, treu geblieben. Die Hand, die eineBlume hält, soll daran erinnern, dass das letzte, was er von ihrempfing, als er von ihr schied, eine Blume war. Sie hält einenFächer in der Hand als Erinnerungszeichen, dass sie sich damalsin Tunis befanden, wo man jenes Jahr noch mehr schwitzte als ge-wöhnlich. Das Glas in der Linken bedeutet, dass sie linkshändigwar, und stets mit der linken trank.

Auf der äusseren Fläche des Beines. - Hier sieht man eineGruppe von drei Jüdinnen, darunter ist zu lesen: PRISE-DE-SFAX1881 13. JÜILLET.

Dies ist ein historisch-erotisches Erinnerungszeichen. Er hattesich 1881 in Algier in der französischen Armee anwerben lassen.Diese bombardierte Sfax und nahm den Platz; in jener Nacht, wosie in die Stadt einzogen, hing sich Spiteri an drei Jüdinnen, dieals Marketenderinnen bei der Armee waren.Das war ein sehrmerkwürdiger Tag (rief er aus), die Franzosen eroberten Sfax undich drei Weiber!"

Auf der Innenfläche des rechten Beines. Eine weiblicheFigur, darunter ein Herz zwischen den Worten EMILIA SPITERI.

Dies war wiederum eine Maiti'esse, eine Spanierin, die er sehrliebte, weil sie sehr freigebig war und ihm sogar Geld gab; ausDankbarkeit hatte sie Spiteri sehr in sein Herz geschlossen und ihrebenfalls seinen Zunamen gegeben; deshalb steht das Herz zwischenihrem Namen und seinem Zunamen.

Linkes Bein. Vordere Fläche des Schenkels. Eine Ballerine,die in der linken Hand ein Trinkglas hält; unter ihren Füssen istzu lesen: CAROLINE SPITERI.

Dies ist noch eine Geliebte, eine Tänzerin aus Palermo, dievon Spiteri sehr geliebt wurde, der ihr ebenfalls seinen Zunamenbeilegte. Auch sie war linkshändig. Sie hält das Glas in derLinken hoch. Sie ist als Tänzerin gekleidet zum Andenken an daserste Mal, wo* er sie auf dem Theater sah.Ich hab' sie hierhergesetzt, damit sie neben der anderen stehe" (dabei zeigte er aufdie weibliche Figur auf dem rechten Schenkel, die ebenfalls links-händig war).

Äussere Seite des Beines. Hier liest man einen Weiber-namen: FORTUNATA FERRI, darüber einen Anker.

Der Anker über dem Namen der Fortunata Ferri, die natür-lich ebenfalls eine Geliebte Spiteris war, bedeutet, dass sie einemarinaia war, d. h. einer Seemannsfamilie angehörte.

Innere Seite des Beines. Ein Dolch in einer Faust übereinem Frauennamen: ISOLA CLEMENTINA.

Diese Geliebte, die den Schluss dieser Galerie bildet, stammte