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Strabismus: Verbrecherinnen 8,5%; Prostituierte 5%; normaleFrauen 4%; unter den Verbrecherinnen findet sich die grössteFrequenz bei den Giftmischerinnen 10 %
Alveolar-Prognathismus: Verbrecherinnen7 %;Prostituierte 13 ( '/ ( ]
Männliche Physiognomie: Verbrecherinnen 11,8%; Prosti-tuierte 4%.
Mongolische Physiognomie: Verbrecherinnen 13%; Prosti-tuierte 7%
Anomalien des Gebisses: Verbrecherinnen 16%; Prostituierte28%; normale Frauen 8%.
Beinahe alle Anomalien sind demnach, und zwar um ein Be-trächtliches, häufiger bei den Prostituierten als bei Verbrecherinnen;selbstverständlich aber haben beide Kategorien eine grössere AnzahlDegenerationszeichen aufzuweisen als die normalen Frauen. Nurdie folgenden Degenerationszeichen finden sich häufiger bei den Ver-brecherinnen als bei den Prostituierten: Gesichtsasymmetrie, Stra-bismus, männliche Physiognomie und mongolische Physiognomie; dieHenkelohren sind bei den Verbrecherinnen nur um ein ganz Geringesweniger häufig als bei den Prostituierten. Bekanntlich sind die-jenigen Degenerationszeichen, welche bei den Prostituierten seltenervorkommen als bei den Verbrecherinnen, gerade diejenigen Ano-malien, die in besonderer Weise das weibliche Antlitz entstellen unddeshalb auch mehr in die Augen fallen
Wenn wir die Kindsmörderinnen, die sich, der Natur ihresVergehens nach, .weniger von den Normalen entfeinen, mit denanderen Verbrecherinnenkategorien vergleichen, erhalten wir:
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Schädelasymmetrie...... 20 50 46,1 25 12,7 15 22
Gesichtsasymmetrie...... 4 25 8— — — —
Eurignathismus ....... 9 5 12 15 16 —■ 4,4
Strabismus......... 7,510 8,8— —---------
Dünne Lippen....... 7 15 15,2 5 4 20 16,5
Männliche Physiognomie .... 25 10,7 10 — — —
Mongolische ,, .... 458 — — 5 —
Kropf.......... 3 15 4,6 — —---------