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F. W. Schmidt's hinterlassene Forschungen über noch vorhandene Reste von den Militairstrassen, Befestigungen, Aquäducten etc. der Römer in den Rheinlanden
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B elgi n u m 176 ) der Peutingerschen Tafel und den Ta b er-nae 177 ) des Ausonius angehören, indem sie die einzigenUeberreste eines römischen Orls enthalten, der zwischenDumno oder Dumnissus (Rirchberg) und Noviomagus (Neu-magen) an der Strasse gelegen war, und sich beinahe in derMitte zwischen jenen beiden Orten befinden. Die Ausdehnungdieser Ruinen in der Länge beträgt gegen 800, in der Breitegegen 300 Schritt, und die Strasse, welche hier ebne Breitevon 36' hat, führt in gerader Richtung der Länge nachdurch dieselben. Parallel mit der Strasse scheint auf jederSeite derselben, in der Entfernung von 70 Schritten, eineGasse sich befunden zu haben. Einzelne Ueberreste vonGebäuden findet man noch auf eine längere Entfernungöstlich und westlich längs der Strasse. An der Südseiteder letztern sind die römischen Mauern grösstenteils aus- . .^ ~^gebrochen und der Boden ist in Ackerland uincivvandrij,worden; an der nördlichen Seite hingegen ist Äidelaiid,und obgleich der Boden auch hier vielfach durchwühlt istso lässt sich doch die Gestalt und Grösse der meisten Häuser ">

noch erkennen. Diese nur kleinen Häuser haben gewöhnlichgegen die Strasse eine Breite von 30', bei einer Tiefe von40 bis 50', und hinter den meisten derselben finden sich die .»v.Ruinen von Nebengebäuden. Die vielen noch vorhandenen .

Mauerreste bestehen aus Thonschiefer und Ziegeln, undsind von schlechter Beschaffenheit. Ueberreste grosser undsich durch die Stärke und Festigkeit ihrer Mauern aus-zeichnender Gebäude sind unter diesen Trümmern nirgendszu sehen. Die Häuser waren mit Schiefer gedeckt, wie dievielen herumliegenden und ziemlich unförmigen Schieferplattcnbeweisen, in welchen noch die Löcher zu sehen sind, durchwelche die Nägel zu ihrer Befestigunr geschlagen waren.

176) Vgl. Jahrb. H. III. S. 43 ff. und H. V. und VI. S. 336.

177) Vgl. ebend, II, XVIII. S. 1 ff.