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F. W. Schmidt's hinterlassene Forschungen über noch vorhandene Reste von den Militairstrassen, Befestigungen, Aquäducten etc. der Römer in den Rheinlanden
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ben), das jetzige Boppard, wo sich nach der Notitia imperiioccidentalis das Depot des schweren Geschützes für die

Die auf dem Tongerschen Milliensteinfragmente, von den indem Iünerar des Antonin und auf der Peutingerschen Tafelangegebenen, abweichenden Entfernungsangaben der Strassen-streeke -von Mainz bis Boppard lassen durch Stein 2 keinenZweifel übrig, dass der kräftige Aurelian die Rheinstrasse nichthat nur wiederherstellen, sondern auch neu vermessen lassen.[Dieser Meilenstein von Tongern ist abgedruckt indem Orelli'schen Corp. Inscriptt. n. 5236. Vgl. auch C. V.Hennequin, diss. de origine et natura prineipatus Trajecti adMosam medio aevo. Lovanii 1829, wo sich ein genauer Abdruckdieses wichtigen Fragmentes findet. Zur Erklärung der Inschriftlieferten beachtungswerthe Beiträge die Herrn Cudell undProf. Roulez in Gent, im Extrait du Bulletin de l'Acade-mie voyale de Bruxelles, ann6e 1836 pag. 370 sqq. et 1837,pag. *1 sqq. 162. sqq. "W.]

AmTL6. Juli 1861 hatte ich Gelegenheit die in diesem Jahrb.H. VIII. S. 174. ff. berührten beiden Leukensteine, welcheoberhalb des Viadukts an der rechten Seite des nach SchlossStolzenfels hinaufführenden Burgweges aufgestellt sind, besich-tigen zu können. Beide sind von grauem Sandsteine und vonkonischer Form.

Der unweit des Viadukts stehende (Nro. 1.) ist c. 5' hoch,wovon etwa '/t Fuss auf die vierkantige Basis kommt, undhat einen ohngefähren Durohmesser von ly»'. Auf zwei Seitenist derselbe oben über Va' abgeschlagen, so dass nur nochder mittlere Theil davon vorhanden ist. Von der Inschriftsind in den 5 obersten Zeilen nur noch einige Buchstabenzu erkennen, deren Stellung zu einander mit möglichsterGenauigkeit kopirt worden ist. Der letzte Theil des Rmit dem darauf folgenden O in der 2. Zeile könnte eben-sowohl auf L/. Verus als auf Sept. Severus hindeuten; aberauch auf Sev. Alexander können diese beiden Buchstabenbezogen werden, und wohl um ao mehr, da des L. Verus aufdergleichen Denkmälern stets nur in Verbindung mit M. Aure-lius gedacht wird, und da Sept. Severus gewöhnlich schon auf

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