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welche in dem hochgelegenen Theile des jetzigen Bingenund in der Nahe der alten Burg Klopp gefunden werden,gehören höchst wahrscheinlich einem bürgerlichen Etablis-sement an, deren es in der Nähe von Bingen mehrere gegebenhat, und die vielleicht durch Veteranen-Kolonien der Be-satzung von Bingen gegründet worden sind. Ein grösseresrömisches Etablissement dieser Art hat auch auf der Höhezwischen Büdesheim und Ockenheim gelegen, wo noch fort-während viele AlterthUmer gefunden werden.
Nach dem batavischen Kriege blieb Bingen in der Gewaltder Römer bis gegen die Mitte des 4. Jahrhunderts, wo esbei den Verheerungen der Allemannen und Franken auf demlinken Rheinufer ebenfalls erobert und zerstört wurde. Dert Cäsar Julian liess es im Jahre 357 von neuem wieder auf-bauen und befestigen, worauf es bei den Zügen der Vanda-ienund anderer Völker (406 u. 407), und der Hunnen (451) nachGallien sbermals zerstört wurde. Seine gänzliche Verwüstungerlitt es durch die Normannen gegen die Mitte des 9. Jahr-hunderts, und erst nach dieser völligen Zerstörung ist dasjetzige Bingen auf der rechten Seite der Nahe entstanden.
und selbst auf kurze Zeit Mainz erobert hatten, verabsäumtensie die Alpenpässe zu besetzen, um dadurch, das Vorrückenrömischer Streitkräfte aus Italien gegen den Rhein zu verhindern.Als ein römisches Heer unter Sextilius Felix über die Alpengegangen war, zog sich Tutor, der ein Hülfskorps der Trevireram Oberrheine kommandirte, auf die linke Seite der IStahezurück, liess die Brücke über diesen Fluss zerstören, und nahmbei Bingium, eine Stellung, wie Tacitus sagt, auf die Festig-keit dieses Orts sich verlassend. Tutor hatte offenbar die Ab-sicht, durch diese Stellung die Strasse, die sich hier nach Trierund nach dem Niedorrhein theilte, zu decken. Sextilius Felixpassirte mit seinen Truppen die Nahe mittelst Führten (offenbaroberhalb der feindlichen Stellung), griff die Trevirer in derrechten Flanke und im Rücken an, schnitt ihnen den Rückzugnach Trier ab, sprengte das ganze Corps auseinander und ver-