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übrigens von jeder Art von Steinen freien, thonigen Terrainbefindet, genannt wird.
Zum Schluss sagt Herr Cudell noch, dass zur Zeit seinerStudien auf der Universität zu Cöln, Zieverich, welches% Meile nördlich von Thorr liegt, für das alte Tiberiacumgehalten worden sei, und dass dieser neue Ortsname demvon Tiberiacum ebenso entspreche wie Zülpich — Tolbiacum.
In Düren (Marcodurum), einem Grenzorte der Ubier, dervon Tacitus genannt wird, haben sich von den Römern keineUeberreste mehr erhalten.
Von Düren abwärts, auf der linken Seite der Itoer, findensich zwischen Hoven und Merken an einem Orte, der„auf der heidnischen Burg* genannt wird, die Spuren einerrömischen Niederlassung, wo häufig Alterthümer gefundenwerden, und wo die Ueberbleibsel einer Römerstrasse auf ^eine grössere Strecke noch sichtbar sind.
Bei dem Dorfe Gressenich, eine Stunde östlich Won Stol-berg, finden sich auf einer mit Gesträuch bewachsenen Höhedie Ruinen eines römischen Etablissements, wovon die Mauer- -^
reste zum Theil noch mehrere Fuss über die Bodenflächehervorragen. Von dieser Niederlassung gingen 4 Strassenaus, die zum Theil noch sichtbar sind. Die eine ging in ;wwestlicher Richtung über Stolberg gegen Aachen, die zweitein nördlicher über Weisweil er gegen Jülich, die dritte inöstlicher gegen Düren, und die vierte in südlicher nach demhohen Veen.
In der Umgegend von Gressenich 141 ) und Stolberg finden sichviele Spuren, dass die Römer hier Bergbau auf Galmei,Kupfer und Silber trieben, und vielleicht war dieser Punktzur Deckung und zum Schutz des Bergbaues angelegt. DieBehauptung des van Alpen, dass das von Julius Caesar
141) Vgl. Jahrb. H. XXV. S. 208." ff.
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