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erhalten, dass nicht nur Tüdderen ehemals eine grosse Stadtgewesen sei, sondern dass auch eine solche auf dein Plateauzwischen Haesdal und Arensgenhout gestanden habe.
Von der von Teudurum nach Coriovallum geführten Römer'Strasse sind verschiedentliche Ueberreste aufgefunden worden.Ein beträchtliches Stück derselben ist südlich von Tüdderen,in den Feldern zwischen dem Dorfe Broeksittard 1 * 0 ) undStadt-Brock — Vorstadt von Sittard — erkennbar. Sielässt das südliche Thor von Sittard etwas rechts undnimmt augenscheinlich ihre Richtung über St. Jean-Geleengegen das Plateau zwischen Haesdal und Arensgenhout. Indiesem Alignement ist seit einigen Jahren zwischen Aelbeckund Schimmert in den Ländereien des Herrn Membrede einanderes Stück von dieser Strasse entdeckt, und der Kies,-*^ davon zur Wegausbesserung benutzt worden. Endlich wirddiese Strasse auf Flintenschussweite von dem Plateau zwi-schen Haesdal und Arensgenhout, und zwar zwischen beidenOrten, in "einem Stück Land wahrgenommen, welches „hetSteenland" wegen der Kieslage, die sich daselbst in dem,
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Haidekraut bewachsene hügelige Ebene. Flache Erdwälle wech-seln mit grössern und kleinem Vertiefungen ab; eine grosseZahl flacher, zum Theil etwas eingesunkener Hügel (Tumuli)bedeckt den Boden. Es wurden 12 Urnen, ausser diesen eineStreitaxt, ein Speer, Sporen u. a. gefunden.140) In der Preuss. Staats-Zeitg. vom 8. Juni 1842 (Nro. 158) wirdaus Maastricht vom 2. Juni berichtet: In einem Sumpfe derGemeinde Broeksittard im Herzogthura Limburg, hat man eineEntdeckung gemacht, die allo Archäologen interessiren dürfte.Es ist diess eine hölzerne Brücke von etwa 1250 Ellen Längeund drei Ellen Breite. Die Balken dieser Brücke sind hartwie Stein, aber die Bohlen, die darüber liegen, sind gänzlichvermodert; eine feste Masse, die man für eine Art Cementhält, bedeckt sie. Die Brücke scheint von den römischen Heerenerbaut zu sein.