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reste aufgefunden worden: in Berg, Heerderen und im Tom-mendal, wo sie noch jetzt „de Steenstraat" heisst. DasAlignement dieser Stücke weiset in ganz gerader Richtungauf das Uferthor von Maastricht, Notre Dame genannt, hinund hier muss die Römerstrasse die Maas auf dem Pous Mosaeüberschritten haben. Auf der rechten Seite dieses Flusseshaben sich Spuren davon an der Höhe von Berg und beidem Hofe Ravensbosch gefunden, welche sich im genauenAlignement mit denen auf der linken Seite befanden, unddarnach zu urtheilen, hat sich die Römerstrasse durch dieFelder von Amby fortgesetzt und die Höhe von Berg über-schritten, von wo sie in das Thal der Geule herabgestiegen,dieses Flüsschen übersetzt hat, zwischen dem Dorfe Houthenund dem Hofe Ravensbosch durchgegangen ist und sich aufdas, nach der Geule hin ziemlich eskarpirte, Plateau zwischenIngendal, Haesdal und Arensgenhout gezogen hat.
Von diesem Plateau aus hat Herr Cudell die Fortsetzungdieser Strasse nach Jülich hin ganz in derselben Weise wieder Verf. gefunden. Sie wird in der dortigen Gegend nochjetzt „die Römerstrasse" genannt. Bei Rimburg betrug dieDicke des sehr festen, wie überall in dortigen Gegenden,aus sehr grobem Kies bestehenden und auf gewachsenem «^
Thonboden ruhenden Strassenkörpers 37 Centimetres.
Auf dem Plateau zwischen Haesdal und Arensgenhout istfrüher ein regelmässiges, ziemlich ausgedehntes Stück Pflasteraufgefunden worden, welches jedenfalls der Strasse eines Ortsangehört hat, da die Römerstrassen in den dortigen, anSteinen sehr armen, Gegenden durchgängig nur aus Kieserbaut gewesen sind. Auch Brocken römischer Ziegel werdendort häufig gefunden. Dieses Plateau, auf welchem die vonTeudurum nach Coriovalluin geführte Römerstrasse, wie dieSpuren davon deutlich zeigen, die von Tongern nach Jülichgegangene getroffen hat, war für einen befestigten römischenEtappenplatz sehr günstig gelegen, und da die in dem ltinerar
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