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F. W. Schmidt's hinterlassene Forschungen über noch vorhandene Reste von den Militairstrassen, Befestigungen, Aquäducten etc. der Römer in den Rheinlanden
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wenig über den Boden erhöht, ihre Besteinung ist jedochdurchgängig noch in dem Boden vorhanden und ihre Rich-tung durch den schlechten Wachsthum des Getreides kenn-bar. Schloss Rimburg, gegenwärtig auf der linken, ehemalsauf der rechten Seite der Wurm, (die sich früher längsdem rechten Thalrande entlang zog und noch gegenwärtigdurch einen sumpfigen Graben, die alte Wurm genannt, sicht-bar ist), befindlich, liegt auf einer Erderhöhung, etwa15' über der Niederung, die 260 Schritt lang und 190 breitist, und scheint ein römisches Kastell gewesen zu sein.Die sehr starken Mauern und die vielen Souterrains des-selben sind aus dem 12. Jahrhundert, und nur in den Fun-damenten des Gemäuers scheinen noch Ueberreste römischerGussmauern sich zu finden. Römische Münzen sollen häufigbei diesem Schlosse gefunden worden sein. Einige hundertSchritt südlich von demselben, jetzt auf der rechten, früherauf der linken Seite in der Niederung der Wurm ist einwohl erhaltener römischer Grabhügel von 30' Höhe und162 Schritt im Umfange. Ein anderer, südlich davon ge-legener, ist zerstört.

Nach der Mittheilung des Herrn Rombey zu Geilenkirchensoll der Polizei-Commissär Herr Cudell zu Maastricht vieleNachrichten über die römischen Alterthümer dieser Gegendgesammelt haben. Sein Gehülfe dabei war Herr Oftergeldzu Buschschleiden".

Von Herrn Cudell, damals Friedensrichter zu Hasselt, liegtein sehr detaillirter französischer Brief vom 12. Juni 1834vor, worin er, gestützt auf seine seil 1823 auf Veranlassungdes Geschichtsvereins zu Maastricht gemachten antiq. histo-rischen Forschungen, dem Verf. die gewünschte Auskunftgiebt, und es möge daher gestattet sein daraus Folgendeshier kurz mitzutheilen.

Von der Römerstrasse, welche von Tongern nach Maas-tricht führte, sind von erstem Orte aus streckenweise üeber-