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«las linke Ufer der Maas und auf selbigem aufwärts nachTongern führte, wird Blariacum als Station genannt.
Aus der Gegend der Maas wendet sich der Verf. nachJülich 134 ), dem römischen Juliacum. Bei Anlage derCitadelle von Jülich sind die Ueberreste des römischen Ka-stells zerstört worden, und ausser Münzen und römischenGräbern werden gegenwärtig an diesem Orte keine anderenSpuren römischer Anwesenheit gefunden.
Von Jülich nach 135 ) Cöln ist die neue Chaussee bis Els-dorf auf die Römerstrasse gelegt worden und daher indieser Entfernung verschwunden. Bei Elsdorf, wo sich dieChaussee links nach Bergheim wendet, wird die Römerstiassesichtbar, und führt in gerader Richtung fort über Gruben,-Thorr und durch die Niederung der Erft nach Quadrat. Dasrömische Tiberiacum, welches nach dem Itinerar 8 Leukenvon Jülich und 10 Lenken von Cöln entfernt lag, ist bisjetzt allgemein nach Bergheim versetzt worden. Dieses istjedoch unrichtig, da die Römerstrasse Bergheim weit nörd-lich liegen lässt, und auch an diesem Orte keine römischenAlterthümer gefunden werden. Die in dem Itinerar ange-gebene Entfernung trifft auf eine Stelle im Felde zwischenGruben und Thorr, wo unter der Erde noch römischesGemäuer und häufig Münzen gefunden werden. Auchin Quadrat finden sich noch viele Spuren römischer An-wesenheit. Tiberiacum ist daher entweder bei Thorr odernach Quadrat zu setzen; das Erstere scheint das richtigere,da die angegebenen Entfernungen dahin treffen. Von Qua-drat aus ist die Römerstrasse nördlich von der Chaussee imWalde noch sichtbar. Von Gross-Rönigsdorf bis Cöln ist diejetzige Chaussee auf die Römerstrasse gelegt worden, unddaher die letztere nicht mehr sichtbar.
134) Vgl. Jahrb. H. V. und VI. S. 338 ff., H. XVI. S. 81 ff. undH. XXV. S. 139 ff.
135) Vgl. etendas. H. III. S. 134 ff.