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F. W. Schmidt's hinterlassene Forschungen über noch vorhandene Reste von den Militairstrassen, Befestigungen, Aquäducten etc. der Römer in den Rheinlanden
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wachseneu Erhöhung zwischen Schloss Gnadenthal undWasserburg.

Die Orte um Cleve, wo römische Alterthümer gefundenwerden, sind:

1) Bedburg (oder Bedbur), wo nach Aussage des GottfriedCosmann viel gefunden wird. Die Nachgrabungen desselbenerstreckten sich nicht südlich der alten Landstrasse, daheres auch noch ungewiss ist, ob sich der römische Ort dahinausgedehnt hat. Seine Nachgrabungen fanden zwischen derLandstrasse und dem Orte, und auch in der Niederung gegenHasselt, statt, wo er grosse, mit Eisen beschlagene Eich-stämme herausziehen liess. Viele Münzen aus der spätestenrömischen Zeit wurden gefunden.

2) Qualburg 127 ) das alte Quadriburgium. (Die Inschriftmit Matribus Quadriburg. s. in Buggenhagen und Fiedler.)Der Platz, worauf die Kirche liegt, und östlich und süd-lich davon , ist hoch und der Abfall gegen den^ftVettlingkann gegen 20' betragen. Hier finden sich auch die römi-schen Alterthümer. Schon Teschenmacher erwähnt dergrossen Menge von eisernen Gefässen, die hier gefundenwurden, und auch bei Anlegung der neuen Chaussee batman hier viel geschmolzenes Eisen von vortrefflicher Qualitätgefunden, so dass es wahrscheinlich ist, dass die Römer eineEisenschmelze und Eisengiesserei hier hatten. Auffallendist die grosse Menge kleiner Münzen von Konstantin d. Gr.bis Valentinian I. Bei den Nachgrabungen wurde auch einerömische Strasse gefunden, welche die Richtung gegenBedburg hatte.

3) Rindern 128 ). Die römischen Alterthümer werden um

127) Vgl. Jahrb. H. XXIII. S. 40. S. Schneider 's Neue Beiträge.S. 43 ff.

128) Vgl. ebend. H. XVII. _ S. 221 ff., H. XXIII. S. 32 ff. und H.XXV. S. 7 ff. S. ' D e d e r i o h 's Gesch. der Römer und derDeutschen am Niederrhein. S. 102 ff.

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