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sind. Beides, das Gefundene und die richtige Entfernung,spricht dafür, dass Arcuatiuni in und bei Qualburg gelegenhabe.
Die Stadt Cleve ist neuern Ursprungs; dagegen hat manauf dem Schlossberge von Cleve, in dem Thiergarten, indem Gehölz bei Berg und Thal, zu Materborn und ßhynern(Rindern) AHerthümer und Ueberreste von römischen An-siedelungen gefunden.
N y m w e g e n (Noviomagus oder Neomagus) eine der grössernFestungen der Römer am Rhein, und längere Zeit das Stand-quartier der 10. Legion. Von römischen Alterthümern hatsich nur noch die schöne Ruine eines Tempels erhalten. Einfrüher noch wohl erhaltenes römisches Denkmal, die alteTp'äurg, ist in den französischen Revolutionskriegen in denJahren 1795 und 1796 zerstört worden.
Ergänzungen vom Jahr 1837 und später.»Der Rhoinlauf zur Römerzeit ging vom Fürstenberge auXanten, Colonia Trajaua , Asmanushof, wo die Sage voneinem Uebergange ist, Wardt, Vynnen, nördlich von Marieu-baum, op gen Born, am Monterberge vorbei nach Calcar.Er führt in dieser ganzen Strecke die Benennung Ley, undzwar bei Xanten — Pisteley und bei Calcar — CalcarscheLey. Von Calcar ging er unter dem heutigen Namen desWettljngs (wahrscheinlich Waterring) nördlich an Moyland,Hasselt und Qualburg vorbei nach dem Kirmisdahl, und vonda östlich von Wasserburg und zwischen Rindern und Ward-linsen durch gegen Schenkenschanz. Zwischen Cleve undRindern heisst er jetzt Zweistrom, und von Rindern nörd-lich wieder Wettling.
Burginacium erstreckte sich noch südlich der Chausseeund weiter westlich; das Gehöft des van de Wey liegt nochim Lager. Bei den Nachgrabungen im Jahre 1828 stiessPastoors, einige hundert Schritt östlich vom Fusse des Mon-terberges, auch auf ein grosses Getreide-Magazin, in wel-