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jener Höhen bis an den Calcarschen Ley zieht, — damalsdie einzige Kommunikation am Rhein auf- und abwärtsbildete, zu decken. Die Behauptung dieses Dealers war umso wichtiger, da die häufigen Einfälle der Franken vorzüg-lich diese Gegend trafen.
Die Felder op gen Born liegen so niedrig, dass sie nochjetzt bei jedem etwas hohen Rheinstande unter Wasser ge-setzt werden, und selbst der Rheindeich, welcher von Drususangefangen und 63 Jahre später durch Paullinus Pomp ejusvollendet wurde, wird dieses hier gelegene römische Lagernicht immer gegen die Rheinüberschwemmungen gesicherthaben. Von dieser niedern Lage hatte Burginacium gewissauch seinen Namen erhalten. Dieser ist ganz deutsch, —von Burg und ac (Wasser) — folglich Wasserburg, unauch die jetzige Benennung auf dem Born entspricht derehemaligen.
Die auf dem Born gefundenen Münzen, welche *Aer Verf.gesehen hat, .fangen mit Sept. Severus an und gehen bisauf Honorius. Dieser Ort scheint daher nicht vor demEnde des 2. Jahrhunderts entstanden zu sein. Die hier ge-fundenen Inschriften und Ziegel, sind von der 6. und 30.Legion.
Die Römerstrasse führt westlich von den Feldern op genBorn gegen die Anhöhe, wo sie verschwindet, und weiterabwärts von dem Verf. nicht wieder aufgefunden worden ist.Sie führte von Burginacium nach
Ar enatium 125 ), welches 6 Leuken von jenem entferntwar. Diese Entfernung trifft auf das jetzige Dorf Qualburg,wo bis jetzt viele römische Denkmäler gefunden worden
125) Vgl. Jahrb. H. X. S. 61 ff,. H. XVII. S. 221. u. 222. H. XXI.S. 174, H. XXII. S. 22 ff., S. 62 und S. 141. ff., H. XXIII.S. 32 ff., H. XXV. S. 7 ff., H. XXVI. S. 191-193 u. S. 199und 200 und H. XXVII. S. 1 ff.