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F. W. Schmidt's hinterlassene Forschungen über noch vorhandene Reste von den Militairstrassen, Befestigungen, Aquäducten etc. der Römer in den Rheinlanden
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selben niemals erreicht. Vor dem Clever-Thbre befindensich auf beiden Seiten der jetzigen Chaussee viele Mauer-reste unter der Erde,, besonders um die alte Burg und dieWindmühle. In den Gärten und Gebäuden der Windmühlefindet man römische Substruktionen. Ebenso finden sichdieselben bis zum alten Rheinlaufe und bis gegen Asmanns-hof; jedoch sind von Kurzheck bis dahin mehr Gräber, dieauch in Xanten gefunden werden".

Die nächste Station auf der Römerstrasse von ColoniaTrajana aus, nur 5 Leuken von dieser entfernt, war Bur-ginacium 121 ) oder Burcinatiüm, wo nach dem Itinerar einReiterfiügel sein Standquartier hatte.

Die Römerstrasse geht nordwestlich von der Stelle, wohinder Verf. Colonia Trajana gesetzt bat, bald in die jetzigeChaussee aus, und diese ist bei ihrer Erbauung über Marienbaumbis zir v dem neuen Jägerhause auf die Römerstrasse gelegtworden. Hier wendet sich die neue Strasse links, und die

121) Diese Entdeckungen sind erst seit vorigem Jahre (1827) durcheinen Maurer aus Cleve gemacht worden. Dieser Mann hattegesehen, dass auf den Feldern op gen Born häufig Trasssteineausgepflügt wurden , ein Artikel, der in Holland sehr gut be-zahlt wird. Aus Spekulation liess er nachgraben und fandmehr als er suchte. Als sich der Verf. auf dem Born be-fand, wurde ein Haus aufgedeckt, in welchem eine grosse An-zahl von aus Eisendraht geflochtener Panzerhemden aufge-schichtet war. In einem andern Hause fand man wenig Tagevorher gegen 500 Silbermünzen, worunter sehr seltene, undüber Vi Centner Kupfermünzen, die in einen grossen Klumpenzusammen gerostet waren; in einem dritten, wahrscheinlich der"Werkstatt eines Holzarbeiters, vieles Handwerkszeug, worunterder Verf. 10 verschiedene Arten von Beilen und Aexten etc.zählte. Da bei diesen Nachgrabungen Alles, was nicht Metall-werth hatte, zerstört worden ist, und selbst die Gegenstände vonMetall an Juden etc. verschleudert worden sind, so verdientedieser Punkt wohl in jedor Rücksicht grössere Aufmerksamkeit.