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In Drüpt selbst werden keine römischen Alterthümer ge-funden, wohl aber, besonders Münzen, auf den Feldern zwi-schen Drüpt und Drüpsteiu, besonders in der Nahe desletztem. Diese ganze Feldmark führt die Benennung „opgen Hülmpt". — Der Ziegelofen mit den Ziegeln der LEG*XXX • wurde daselbst dicht auf der Südseite der neuenBrücke links gefunden, wo überhaupt viele Alterthümer indem Boden stecken sollen. (Vergl. Anmerk. 110.)
Der sogenannte schwarze Mühlgraben, oder die Loete, gehtoberhalb Stromeurs aus dem alten ßheinbette und jliesstüber Alpen durch Bönningen, an Drüpt und Drüpstein vor-bei, nähert sich dem Bordschen Graben (Ley), geht unter* stä Namen, „Loete" westlich an Menzelen vorbei, ver-^ -- einigt sich dann mit der Bordschen Ley oder dem Pollgraben(Pollgeuth) und fliesst bei dem Poll von Birten in den altenRhein. Die Loete ist breit und tief, und die neue Chausseeführt zwischen Drüpt und Drüpstein über sie. Nach demalten Bheinlaufe, der von Ossenberg kommt, ergoss sichdieselbe zur römischen Zeit bei Drüpstein in den Rhein,und das römische Kastell (op gen Hülmpt) lag zwischen ihrund dem Rhein.
Die Römerstrasse hat zwischen der Windmühle und Bön-ningen eine obere Breite von 14 bis 16' bei einer Höhe von10 bis 14'.
Zwischen Neubüderich und Gest befindet sich eine flacheHöhe, die sich 10 bis 16' über die umliegenden Felder er-heben mag und der Gesterberg genannt wird. Sie erstrecktsich von der Windmühle von Neubüderich bis zu dem Feld-wege, der von diesem Orte nach der alten Strasse von Weselnach Xanten führt. Der östliche Theil dieser Höhe gegenden genannten Feldweg heisst der „Steinacker" weil die Felderhier mit Brocken römischer Ziege], Tuifsteinen, Scherbenvon römischen Gefässen und andern) Mauerschutt bedecktsind. Auf diesen Feldern werden viele römische Münzen